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Mexiko richtet WM-Eröffnung aus, USA holen Verteidiger, Kanada stellt Kader um

Mexiko wird am Donnerstagabend das Eröffnungsspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gegen Südafrika ausrichten. Die Vereinigten Staaten haben Verteidiger Chris Richards in ihren Kader aufgenommen, bevor sie ihr Gruppenspiel D bestreiten. Kanada hat den verletzten Marcelo Flores durch Stürmer Jayden Nelson für ihr Gruppenspiel B ersetzt. Die Fans in Mexiko‑Stadt zählen die Tage bis zum Spiel, während sich die politische Krise vertieft. Der Widerstand gegen Präsidentin Claudia Sheinbaum hat die Behörden veranlasst, für die drei Spieltage einen schulfreien Tag zu erklären. Zuschauer werden gebeten, drei Stunden vor dem Anpfiff zu erscheinen, da bis zu sieben Demonstrationen rund um das Stadion möglich sind. Chris Richards, ein 26‑jähriger Verteidiger von Crystal Palace, kehrte am Dienstag zum Volltraining zurück, nachdem er die beiden Vorbereitungsspiele der USA verpasst hatte. Er fehlte wegen einer Fitnesspanne am 17. Mai und wurde nach dem UEFA Conference League‑Finale für das Turnier in Zweifel gezogen. Mauricio Pochettino hat nun Auston Trusty, Miles Robinson und Tim Ream als zusätzliche Innenverteidiger‑Optionen. Marcelo Flores, ein Absolvent der Arsenal‑Akademie, der für Tigres UANL spielt, wurde am Vorabend von Kanadas Gruppenspiel B wegen einer Verletzung auszuscheiden. Jesse Marsch holte Stürmer Jayden Nelson von Austin FC ins Team, der in zehn MLS‑Einsätzen zwei Tore erzielt hat und im 2:0‑Freundschaftssieg Kanadas gegen Usbekistan zum Einsatz kam. Moise Bombito von OGC Nizza steht nach einer Hinkens im selben Freundschaftsspiel unter täglicher medizinischer Beobachtung. FIFA und UEFA haben gemeinsam die übermäßige Nachspielzeit verurteilt, ein Problem, das durch aktuelle Premier‑League‑Spiele deutlich wurde. Die Saison 2024/25 der Premier League verzeichnete im Schnitt 56 Minuten und 59 Sekunden Ballbesitz pro Spiel, was zu zweistelliger Nachspielzeit auf den offiziellen Anzeigetafeln führte. Die USA treffen in Gruppe D im SoFi Stadium auf Paraguay, während Kanada nach Bosnien und Herzegowina in Gruppe B reist. Beide Co‑Gastgeber wollen das erste Turnier mit 48 Mannschaften stark beginnen.

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