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WM

Argentiniens Magie hält WM-Träume gegen Kanada am Leben

🇩🇪
Lionel Messi verlängerte mit einem späten Freistoß seinen Rekord an WM-Toren, als Argentinien mit einer makellosen Bilanz in der Gruppenphase das Achtelfinale erreichte. Der Stürmer von Inter Miami erzielte sein 19. WM-Tor und sicherte damit den 3:1-Sieg gegen Nigeria. Damit blieb sein Team ungeschlagen und führte die Gruppe J an. Lionel Scalonis Mannschaft trifft nun im Achtelfinale auf die Kapverden, wobei Messi bereits sechs Turniertore vorweisen kann. Im SoFi Stadium in Los Angeles bereitet sich das Achtelfinale auf ein historisches erstes Aufeinandertreffen zwischen Südafrika und Kanada vor. Bafana Bafana sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea den Einzug ins Achtelfinale – ihr erster WM-K.-o.-Auftritt überhaupt. Hugo Broos, 74, wird damit zum ältesten Trainer, der ein WM-K.-o.-Spiel leitet. Kanadas Weg ins Achtelfinale war weniger geradlinig. Eine 1:2-Niederlage gegen die Schweiz beendete ihre zehn Spiele umfassende Serie ohne Niederlage, und Jesse Marsch steht nun unter Zeitdruck, die Einsatzbereitschaft von Alphonso Davies für das Spiel gegen Südafrika zu bestätigen. Die Kanadier verloren beide bisherigen Begegnungen gegen afrikanische Teams, darunter eine 0:2-Freundschaftsniederlage gegen Südafrika vor fast 20 Jahren. Südafrika reist mit defensivem Fokus nach Los Angeles, nachdem sie in ihren letzten acht Partien nicht mehr als ein Tor erzielten. Ihre 0:2-Niederlage gegen Mexiko in der Gruppenphase unterstrich ihre offensiven Schwächen, doch ihre Resilienz sicherte ihnen das Weiterkommen. Messis jüngster WM-Moment folgte, als er in der 60. Minute eingewechselt wurde. Der 37-Jährige verwandelte in der 80. Minute einen Freistoß und festigte damit Argentiniens Führung auf zwei Tore – ein weiterer Höhepunkt einer dominanten Gruppenphase. Scalonis Entscheidung, ihn gegen Nigeria zu schonen, erwies sich als goldrichtig, da die Albiceleste zu den drei Teams mit makelloser Turnierbilanz gehört. Kanadas Herausforderung ist zweifach: Sie müssen ihren Fluch gegen afrikanische Teams brechen und die Form wiederfinden, die sie erstmals seit 1986 zur WM führte. Ihre zehn Spiele umfassende Serie ohne Niederlage vor der Niederlage gegen die Schweiz ließ sie als Mitfavoriten erscheinen, doch im K.-o.-System zählt nur Konstanz. Hugo Broos hat eine Renaissance für Südafrika eingeleitet, die nach zwei sieglosen Spielen in Folge die Gruppe A anführten. Ihr einziges Gruppentor fiel im 1:2 gegen Frankreich, doch ihre defensive Struktur brachte sie zurück ins Turnier. Jesse Marschs Bedenken hinsichtlich Alphonso Davies’ Fitness fügen Kanadas Unsicherheiten eine weitere Ebene hinzu. Der Linksverteidiger des FC Bayern München war eine Schlüsselfigur in ihrer Aufwärtsentwicklung, und seine Einsatzbereitschaft könnte entscheiden, ob sie ihren afrikanischen Fluch in Los Angeles beenden können.

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