Meister LASK dominiert Bruno Gala, während Didi Kühbauer den Trainerpreis gewinnt
Unter den funkelnden Kronleuchtern einer vollen Halle in Wien am Montagabend richtete die Fußballwelt ihre Aufmerksamkeit auf die 30. Bruno Gala, bei der Meister LASK der unbestrittene Star war und in der Nacht mehrere Trophäen sammelte.
Eine Nacht des Linzer Stolzes
Die Zeremonie, fotografiert von Yigit Oerme, feierte das Beste der Saison aus Linz – das Team, den Trainer, den Spieler und den Torhüter der Saison stammten alle aus der Stadt. Organisiert von der Vereinigung der Fußballer in Zusammenarbeit mit spusu, ehrte die Veranstaltung diejenigen, die sich auf dem Platz hervorgetan haben.
LASK wurde zur Mannschaft der Saison 2025/26 gekürt, was ihre Dominanz im österreichischen Fußball bestätigt. Die Auszeichnung wurde zusammen mit der Ehrung für Meister Austria als bestes Team überreicht, was den umfassenden Erfolg des Vereins unterstreicht.
Individuelle Brillanz anerkannt
Kapitän Sascha Horvath erhielt die Auszeichnung Spieler der Saison, ein Beweis für seine Führungsqualitäten. Als Spieler der Saison wurde er gefeiert, während sein Betreuer Dietmar Kühbauer, auch bekannt als Didi, zum Trainer der Saison zum zweiten Mal gekrönt wurde, nachdem er den Preis 2012 erstmals gewonnen hatte, nachdem er Admira Wacker auf den dritten Platz geführt hatte.
Torhüter Lukas Jungwirth hob die Tormann der Saison Trophäe hoch und vervollständigte damit das saubere Blatt an Ehrungen von LASK. Sarah Mattner‑Trembleau von SKN St. Pölten wurde zur Spielerin der Saison gewählt, was die Bedeutung des Frauenfußballs hervorhebt.
Weitere Einzelpreise umfassten Konrad Laimer von Bayern München als Legionär der Saison und Marc Stendera von SKN St. Pölten als besten Spieler in der 2. Liga. Chiara D'Angelo von Werder Bremen erhielt den Titel Legionärin der Saison, und die österreichische U17‑Nationalmannschaft erhielt einen Ehrpreis für ihr Vize‑Weltmeister‑Ergebnis in Katar 2025.
Gernot Zirngast, der Initiator des Bruno‑Preises, bemerkte: „Niemand kann die Leistungen von Fußballspielern besser beurteilen als diejenigen, die Woche für Woche das Spielfeld mit ihnen teilen. Dass diese Idee 30 Jahre nach dem Tod von Bruno Pezzey noch funktioniert, ist etwas ganz Besonderes.“
Die Gala feierte nicht nur die Erfolge der Saison, sondern stärkte auch das Erbe von Bruno Pezzey, der 1994 im Alter von 39 Jahren verstarb, und sorgt dafür, dass sein Name weiterhin für Exzellenz im österreichischen Fußball steht.