Medien berichten über Schöttels Abschied vom ÖFB nach neun Jahren
Medien Schöttel, der langjährige Sportdirektor des ÖFB, steht vor Abschied nach neun Jahren in seiner Funktion. Am Rande der Aufsichtsratssitzung des Österreichischen Fußballbundes soll am Freitag eine Personalentscheidung fallen, wie Georg Hochmuth in den Fußball Medien berichtete. Der Bericht vom Donnerstagabend nennt das Ende als unausweichlich.
Entscheidung am Freitag
Die Aufsichtsratssitzung findet am Freitag um 14.00 Uhr auf dem ÖFB‑Campus in Wien statt. Dort soll die formelle Personalentscheidung über das Ende von Peter Schöttel als Sportdirektor getroffen werden. Auf dem Podium sitzt zudem der Aufsichtsratsvorsitzende Josef Pröll. Fu ist im Text enthalten.
Peter Schöttel, 59 Jahre alt, kam 2017 zum ÖFB, zunächst als U19‑Teamchef. Im Oktober stieg er nach dem Weggang von Willi Ruttensteiner zum Sportdirektor auf. Seine letzte große Amtshandlung war die Bestellung des Dänen Lars Söndergaard zum Trainer des Frauen‑Nationalteams.
Als Spieler war Schöttel Teil des WM‑Teams 1998. Seine lange Verbundenheit mit dem Österreichischen Fußballbundes spiegelt sich in den vielen Jahren wider, die er im Dienst des Verbandes verbrachte.
Abwesenheit als Hinweis
Am kommenden Montag soll Teamchef Ralf Rangnick die Kaderbekanntgabe für die Nations‑League präsentieren. Der Wiener Sportdirektor fehlt dabei, was als entscheidender Hinweis gewertet wird. Stattdessen sitzt Josef Pröll mit auf dem Podium, während Schöttel sich noch im Urlaub befindet.
Der offizielle Bericht des ÖFB“ betont in den Worten, dass Rangnick gemeinsam mit Pröll die FIFA‑Weltmeisterschaft 2026 Revue passieren lässt, bevor er den Kader vorstellt. Diese Wortwahl unterstreicht, dass der Chef, nicht der Sportdirektor, die Analyse übernimmt.
Bei der WM in Nordamerika qualifizierten sich die Österreicher nach einem 3:1 gegen Jordanien und einer 0:2 Niederlage gegen Argentinien dank eines 3:3 gegen Algerien für das Sechzehntelfinale. Dort verloren sie 0:3 gegen den späteren Weltmeister.
Im Kontrast zwischen der formellen Entscheidung am Freitag und dem Fehlen des Wieners am Montag wird deutlich, dass das Ende von Schöttels Funktion bereits in den Worten des Berichts anklingt.