Howard Webb: Handballtor hätte abgewertet werden müssen
Howard Webb, Chief Referee Officer der Professional Game Match Officials, sagte zu Nottingham Forest, dass die Entscheidung, das Tor von Matheus Cunha nicht zu annullieren, falsch war, weil Bryan Mbeumo mit der Hand berührt hatte, im 3:2-Sieg von Manchester United im Old Trafford am Sonntag.
Das Tor fiel in der 55. Minute und wurde zunächst vom Schiedsrichter Michael Salisbury trotz des Handballs zugelassen. Webb bewertete Salisbury’s Entscheidung als zu nachsichtig nach den Handballrichtlinien der Premier League.
Die Regeln der Premier League lassen gewisse Spielräume für natürliche Bewegungen zu, doch Webb meinte, der Vorfall hätte als unbeabsichtigter Handball eingestuft werden müssen, der eine Rücknahme des Tores rechtfertigt. Der Video-Assistent Referee Matt Donohue bat Salisbury, den Vorfall am Seitenmonitor zu überprüfen.
Webbs Einschätzung legt nahe, dass Salisbury den Handball fälschlich als versehentlich eingestuft hat, wodurch das Tor bestehen blieb. Der Überprüfungsprozess des Schiedsrichters involvierte das VAR‑Team, führte jedoch nicht zu einer Rücknahme.
Das Spiel endete 3:2 für Manchester United, wobei Matheus Cunha das umstrittene Tor erzielte. Die Entscheidung löste eine Diskussion über die Konsistenz der Handballentscheidungen in der Premier League aus.
Webbs Kommentare an Nottingham Forest unterstreichen die Notwendigkeit einer klareren Anwendung des Handballgesetzes bei zukünftigen Spielen. Die Offiziellen könnten die Leitlinien anpassen, um ähnliche Fehler zu vermeiden.