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Maximilian Wöber kehrt nach langer Leidenszeit ins Team zurück

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Maximilian Wöber kehrt nach langer Leidenszeit ins Team zurück

In Windischgarsten, 28‑jährige Maximilian Wöber stand am Dienstag vor Kameras und verkündete, er fühle sich wieder zu hundert Prozent fit – ein Satz, der nach drei Muskelverletzungen, die ihn fast die gesamte letzte Saison und die WM in Nordamerika gekostet hatten, besonders viel Gewicht trägt.

Drei Verletzungen kosteten die WM

Wöber musste aufgrund von insgesamt drei Verletzungen praktisch die gesamte vergangene Saison aussetzen, sodass er die WM in Nordamerika verpasste. Die Verletzungen betrafen Oberschenkel, Wade und den Adduktor. Ohne diese Einsätze blieb er dem Nationalteam lange Zeit fern.

„Ich fühle mich sehr gut und habe wieder hundertprozentiges Vertrauen in meinen Körper“, sagte er am Dienstag in Windischgarsten. Er betonte, dass er nun wieder voll einsatzfähig sei. Das Gespräch fand im Rahmen eines Team‑Updates.

Die Muskelblessuren in Oberschenkel, Wade und Abduktor ließen den Schalke‑Profis sogar Zweifel an einer Fortsetzung seiner Karriere aufkommen, erklärte Wöber. „Natürlich fragt man sich, macht der Körper noch mit und kann ich wieder auf diesem Niveau spielen, ohne dass ich mich wieder verletze“, fügte er hinzu.

Besonders bitter war die Verletzung am 9. Mai gegen Hoffenheim, wenige Sekunden nach seiner Einwechslung spürte er beim Ausführen eines Einwurfs einen Stich, erinnerte er. Die Diagnose zeigte, dass er erst sehr knapp für die ersten WM‑Partien fit geworden wäre. Daraufhin entschieden Teamchef und Spieler, dass eine Teilnahme keinen Sinn mache.

„Es sind schon sehr viele Tränen geflossen, weil die WM der große Motivator war, der mich durch die Jahre getragen hat“, sagte der 28‑jährige. „Aber das ist Fußball, shit happens, deshalb bin ich umso glücklicher, dass die Zeit vorbei ist“, fügte er hinzu und betonte, dass die negativen Gedanken nun weg seien.

„Schalkes medizinische Abteilung hat mich super aufgebaut, ich kann jetzt voll angreifen und muss mir keine Sorgen mehr machen, ob ich zu viel oder zu wenig trainiere“, lobte Wöber. Er dankte dem Ärzteteam für die intensive Rehabilitation. Damit sei er bereit, wieder regelmäßig zu spielen.

Club‑Leistungen und Wandel im Nationalteam

In dieser Saison kam Wöber für die „Königsblauen“ viermal als Einwechselspieler zum Einsatz und erzielte dabei ein Tor gegen Union Berlin. Sein 31. und bislang letztes Länderspiel absolvierte er im Juni 2025 bei einem 2:1‑Sieg der ÖFB in Wien gegen Rumänien. Seitdem habe sich im Kader viel verändert.

„David Alaba, Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer, Christoph Baumgartner und Konrad Laimer gehören nicht mehr zum aktuellen Kader“, bemerkte er. „Das sind unglaubliche Leute, mit denen ich viele Siege gefeiert habe und die auf und neben dem Platz fehlen“, sagte Wöber. Er fügte hinzu, dass die verbleibenden, erfahreneren Spieler nun mehr Verantwortung übernehmen müssen.

„Bei den bevorstehenden Nations‑League‑Partien gilt es, schnell zu alter Stärke zurückzufinden“, betonte er. Das Training am Dienstag dauerte rund zwei Stunden und war, wie Teamchef Ralf Rangnick gefordert habe, „brutal und intensiv“. Zusätzlich habe das Team ein Videostudium der israelischen Auswahl durchgeführt, die am Donnerstag in Linz der erste Gegner sei. „Sie sind richtige Zocker, doch unser Pressing ist das beste Gegenmittel“, schloss er.

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