Serie A
Matthäus warnt vor teurem Ausweg für Woltemade bei Juventus
Nach dem 0:3 gegen Lazio Rom diskutieren Experten in Italien über die Ablösung von Trainer Luciano Spalletti bei Juventus, während Lothar Matthäus die prekäre Situation von Nick Woltemade bei Juventus Turin kritisiert. Beide Fragen stehen im Fokus: Wer übernimmt das Ruder und welcher Weg bleibt dem deutschen Stürmer offen?
Spallettis Zukunft bei Juventus
Der 0:3‑Niederlage gegen Lazio Rom hat die Diskussion über eine mögliche Entlassung von Luciano Spalletti bei Juventus neu entfacht. In Turin wird nun spekuliert, ob der Trainer nach diesem Debakel das Amt noch behält oder das Management nach einer Alternative sucht.
Woltemades misslungene Saison
Nick Woltemade hat im laufenden Jahr 2026 eine enttäuschende Bilanz vorzuweisen: nach einem schwachen Start bei Newcastle United folgte eine missglückte WM‑Teilnahme und nun ein Leihaufenthalt bei Juventus, wo er nur fünf Einwechslungen und kein Tor verzeichnen konnte. Beim 0:3 gegen Lazio Rom verpasste er erneut eine große Chance und musste mit dem Rest der Mannschaft untergehen.
Matthäus vergleicht mit Füllkrug
„Die Situation bei ihm ist ähnlich, wie sie bei Niclas Füllkrug war. Der ist nach England gegangen, hat nicht geklappt, dann nach Italien, auch nicht – und dann? Geht es zurück nach Deutschland?“, fragte Lothar Matthäus sich selbst bei einem Termin seines Partners Interwetten. Matthäus erinnerte daran, dass Füllkrug nach erfolglosen Stationen bei West Ham United und AC Milan zuletzt bei Werder Bremen wieder aufblühte und mit sechs Treffern die Bundesliga‑Torschützenliste anführt.
Juventus zweifelt an Woltemade – Aus für den Stürmer?
Finanzielle Hürden für eine Rückkehr
Matthäus betont, dass Woltemade seine Gehaltsvorstellungen senken müsse: „Uch nicht weiß, ob jetzt jemand für ihn 60 Millionen Euro zahlt“, sagte er. Im Sommer 2025 war Woltemade noch 75 Millionen Euro wert, doch seine hohen Premier‑League‑Gehälter erschweren sowohl einen Kauf als auch eine weitere Leihe.
Mögliche Optionen in der Bundesliga
Der ehemalige Rekordnationalspieler sieht bei Bayern München aktuell keinen Bedarf, erwähnt jedoch, dass andere Bundesligaklubs im Winter möglicherweise Bedarf an einem Stürmer haben könnten. Die finanzielle Belastung bleibt jedoch ein zentrales Hindernis, solange Woltemade nicht bereit ist, seine Gehaltsforderungen zu reduzieren.
Mancinis zweiter Start in Italien von Pfiffen überschattet
Der Kontrast zwischen Spallettis möglichem Abgang und Woltemades ungewissem Weg nach Deutschland verdeutlicht, dass Juventus sowohl sportlich als auch finanziell vor großen Entscheidungen steht. Matthäus’ Analyse legt nahe, dass ein Rückkehrweg nur realistisch ist, wenn beide Seiten – Spieler und potenzielle Vereine – Kompromisse bei den Kosten eingehen.