Matthäus erklärt Bisseck zu mehr als einem Ersatz für Deutschland
Yann Aurel Bisseck ist wieder in die deutsche Nationalmannschaft zurückgekehrt, doch der ehemalige Weltmeister Lothar Matthäus besteht darauf, dass der 25‑jährige weit mehr ist als eine einfache Ablösung. Während Jürgen Klopps Kader bereits über starke Innenverteidiger verfügt, sieht der ehemalige Kapitän eine echte Chance für Bisseck, seinen Platz zu festigen.
Matthäus unterstützt Bisseck nach Inter-Spell
Nach einer langen Abwesenheit kehrte Bisseck in den DFB‑Kader zurück, nachdem er zuletzt im März 2025 genannt wurde. Seine Leistungen für Inter Mailand haben Matthäus beeindruckt, der in seiner Sky‑Spalte schrieb, dass der Verteidiger in Italien „überwältigend ausgezeichnet“ sei.
Matthäus fügte hinzu, dass Bissecks jüngste Vertragsverlängerung bei Inter seine wachsende Bedeutung unterstreicht. Er erinnerte sich, dass er vor einer Woche bei einem Besuch in Mailand positive Bemerkungen über den Spieler hörte.
Klopps ursprüngliche Kaderauswahl stellt Bisseck weiterhin etablierten Namen wie Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck gegenüber. Matthäus hingegen ist der Ansicht, dass die Konkurrenz gesund sei und hebt zusätzliche Optionen wie Max Rosenfelder und Josha Vagnoman hervor.
Der Verteidiger will seine italienische Form in das Nationaltrikot übersetzen, wobei die bevorstehenden Spiele gegen die Niederlande und Griechenland die erste echte Chance bieten, seinen Wert zu beweisen.
Matthäus schlussfolgert, dass Bisseck kein Randspieler mehr ist, sondern ein Spieler, der die deutsche Abwehrlinie in den kommenden Länderspielen beeinflussen kann.