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Mario Basler: Joshua Kimmich ist kein weltklasse‑Spieler

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Mario Basler: Joshua Kimmich ist kein weltklasse‑Spieler

Nach der 0:1‑Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland gerät Kapitän Joshua Kimmich verstärkt in die Kritik. Der frühere Nationalspieler und Europameister Mario Basler äußert deutliche Worte und bezeichnet den Bayern‑Profis eindeutig als „Kein Weltklasse‑Spieler“ und fordert sofortige Verbesserungen im Mittelfeldspiel.

Basler kritisiert Kimmich scharf

Im Zentrum des Spiels stand Kimmich zusammen mit Felix Nmecha im zentralen Mittelfeld, wo er zahlreiche Ballkontakte hatte. Basler bemängelte, dass Kimmich „irgendwohin rennt, jeder gibt ihm sofort den Ball, aber es kam nichts heraus“ und bezeichnete die Leistung als ungenügend.

Die Kritik ist nicht neu; Basler, Europameister von 1996, betont seit Monaten, dass Kimmich kein Weltklasse‑Spieler sei. Er wiederholte, dass er seit Jahren diese Einschätzung halte und damit die Diskussion um die internationale Klasse des Bayern‑Mittelfeldspielers anhebe.

Basler wirft Kimmich vor, häufig den Ball zu fordern und damit das Spieltempo der deutschen Mannschaft zu dämpfen. „Ich finde, da muss auch Jürgen Klopp in Zukunft eingreifen“, forderte er und machte damit deutlich, dass er ein Eingreifen des Trainers für nötig hält.

Schweinsteiger verteidigt Kimmich, Trainer Klopp im Fokus

Bastian Schweinsteiger, Weltmeister von 2014, stellte nach der Partie klar, dass Kimmich der einzige Spieler sei, der kreative Pässe spielen könne. „Wenn er nicht da ist, wird es schwierig“, erklärte er im ARD‑Interview und betonte damit Kimmichs Bedeutung für den Spielaufbau.

Bundestrainer Jürgen Klopp nutze die Nations‑League‑Spiele, um zahlreiche Spieler zu testen und den zukünftigen Kader zu formen. Basler warnte jedoch, nach nur zwei Spielen unter Klopp nicht überzogene Schlüsse zu ziehen und betonte die Notwendigkeit einer langfristigen Analyse.

Basler prognostizierte, dass man im November sehen werde, ob aus den 44 getesteten Spielern noch 25 oder 26 im Kader verbleiben. Diese Aussage unterstreicht die Unsicherheit über die endgültige Zusammensetzung des deutschen Nationalteams.

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