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Premier League

Marescas spanische Wurzeln und Guardiolas Zustimmung prägten seine City-Bestellung

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Enzos Marescas Ernennung zum Trainer von Manchester City wurde laut Personen aus dem Umfeld des Vereins von seinen spanischen Wurzeln und Pep Guardiolas Einfluss geprägt. Marescas spanische Prägung rührt von seinem familiären Hintergrund und seiner Spielerkarriere in Spanien her, wo er während der Hochphase seiner Laufbahn Guardiolas Barcelona bei Sevilla und Málaga erlebte. Seine Zeit in Spanien führte ihn auch zu seinem vertrauten Assistenten Willy Caballero zusammen, und seine Kinder wurden dort geboren, sodass Spanisch zur Hauptsprache im Haushalt wurde. Marescas Trainingsphilosophie ähnelt der Guardiolas, wobei die beiden für regelmäßigen Austausch bekannt sind. Der ehemalige Manchester-City- und West-Ham-Trainer Manuel Pellegrini, der als Marescas „Fußballvater“ gilt, erkannte bereits in dessen Spielerzeit das Trainingspotenzial des Italieners. Pellegrinis frühe Einschätzung von Marescas Qualitäten legte den Grundstein für dessen späteren Wechsel ins Management. Der scheidende Sportdirektor Txiki Begiristain empfahl Maresca laut Vereinsinsidern im vergangenen Sommer als Guardiolas Nachfolger, als er seine Aufgaben an Hugo Viana übergab. Diese Empfehlung unterstrich Marescas Bereitschaft, eine Top-Trainerposition zu übernehmen. Maresca war in seiner einzigen Saison unter Guardiola eine prägende Figur und holte sich regelmäßig dessen taktische Innovationen ab. In dieser Spielzeit formte Guardiola den Verteidiger John Stones zu einem zentralen Mittelfeldspieler um, der in der siegreichen Champions-League-Finalpartie gegen Inter Mailand eine Schlüsselrolle spielte. Als Cheftrainer von Citys Elite Development Squad in der Saison 2020/21 hinterließ Maresca einen bleibenden Eindruck in der Akademie. Gareth Taylor, heute Trainer von Liverpools Frauenmannschaft und ehemaliger Kollege, sagte: „Enzo brachte etwas Besonderes mit. Er hatte eindeutig mehr Freiheiten bei der Aufstellung seiner Teams, weil die meisten Trainer in diesem Umfeld zuvor strikt einem bestimmten Spielmodell folgen mussten.“ Taylor fügte hinzu: „Es war, als hätte niemand Enzo diese Vorgabe gemacht – aber das war positiv, denn man muss sich taktisch weiterentwickeln. Bei City wurde jeder Ansatz angehört und potenziell übernommen, solange er begründet werden konnte.“

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