Premier League
Mangel an Glauben, nicht Geld: Xavi Simons erklärt seinen PSG-Abgang
Der ehemalige Mittelfeldspieler der Barca‑Akademie Xavi Simons erklärte, dass sein Wechsel im Jahr 2019 zu Paris Saint‑Germain durch den Mangel an Vertrauen des katalanischen Vereins und nicht durch finanzielle Motive getrieben war, ein Kommentar, den er vor seiner zweiten Saison bei Tottenham Hotspur in England abgab.
Der niederländische International sagte, Barcelona habe ihm mitgeteilt, er sei nicht Teil ihres langfristigen Projekts. Er erinnerte sich, dass der Verein ihm einen Vertrag angeboten habe, aber betont habe, dass andere Spieler die seien, an die sie glaubten.
Simons verbrachte fast zehn Jahre in La Masia, der berühmten Barca‑Akademie. In dieser Zeit wurde er als einer der vielversprechendsten Talente angesehen, die aus dem Nachwuchssystem hervorgingen.
Im Alter von 16 Jahren entschied er sich, zu Paris Saint‑Germain zu wechseln, angezogen von dem ambitionierten Projekt des Vereins. Kurz nach seiner Ankunft begann er, mit einigen der besten Spieler der Welt zu trainieren.
Sein Abgang löste intensive Debatten aus, wobei viele Beobachter ihn auf finanzielle Erwägungen zurückführten. Simons bestand darauf, dass Gerüchte über einen geldgesteuerten Abgang ihm und seiner Familie schadeten. Er sagte, seine Liebe zu Barcelona habe die falsche Erzählung besonders schmerzhaft gemacht, weil seine gesamte Kindheit im Verein verbracht wurde.
Laut Simons war die Entscheidung einfach, weil PSG einen klaren Weg bot, während Barcelona andere Akademiejungen bevorzugte. Er beschrieb den Wechsel als eine leichte Wahl angesichts des mangelnden Vertrauens der Blaugrana.
Seit seinem Austritt im Jahr 2019 wurde Simons mehrfach mit einer möglichen Rückkehr zu Barcelona in Verbindung gebracht, zuletzt im vergangenen Sommer. Keine dieser Gerüchte hat sich jedoch bisher verwirklicht, und er beginnt nun seine zweite Saison bei Tottenham Hotspur.