Maik Franz verteidigt Jürgen Klopp und fordert Kritiker zum Schweigen
Nach zwei Länderspielen ohne Sieg und mit durchwachsenen Leistungen richtet sich leichter Gegenwind gegen den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59). Der ehemalige Bundesligaprofis Maik Franz (45) verteidigt ihn in der ‑Sendung '45 – Die Fußball‑Halbzeit' mit den Worten: „Alle, die nörgeln, sollen einfach die Fresse halten.“ Er richtet sich gegen Jürgen Klopps Kritiker.
Frühere Kritik am neuen Trainer
Ex‑Nationalspieler Thomas Helmer (61) kritisierte die Leistung der DFB‑Elf und sah „überhaupt keinen Fortschritt“ im Vergleich zu den deutschen WM‑Auftritten. Seine Aussage verdeutlicht die Unzufriedenheit mit den ersten Spielen unter Klopp.
Stefan Effenberg (58) monierte nach der 0:1‑Heimniederlage gegen Griechenland, dass die Griechen seit über zwanzig Jahren tief stehen und das keine Überraschung sei. Er bemängelte, dass sowohl die deutsche Mannschaft als auch Klopp und sein Trainerteam kein Rezept für diese altbekannte Spielweise gefunden hätten.
Zudem wird Klopp für die Entscheidung kritisiert, während der laufenden XXL‑Länderspielpause zwei Kader zu nominieren, weil dies die Eingespieltheit behindern solle. Der Vorwurf lautet, dass die Aufstellung keine Kontinuität ermögliche.
Franz verteidigt Klopp und fordert Ruhe
Maik Franz (45) verteidigte den Trainer in der ‑Sendung und wiederholte die harten Worte: „Alle, die nörgeln, sollen einfach die Fresse halten.“ Seine Worte waren eindeutig und richteten sich gegen die anhaltende Kritik.
Für Franz ist Klopps Vorgehen ein Prozess, um viele Spieler zu sehen und einen neuen Pool sowie neue Gesichter zu schaffen. Er betont, dass Klopp damit langfristig mehr Auswahlmöglichkeiten schaffen wolle.
Er appelliert, dass die kommenden Duelle gegen Serbien und erneut Griechenland mit Ruhe und Atem genommen werden sollten, um dem Neuen eine Chance zu geben. Franz, der in der Bundesliga für Wolfsburg, Hertha, Frankfurt und den KSC spielte, sieht den neuen DFB‑Geschäftsführer Per Mertesacker (42) und Klopp‑Assistenten Sven Bender (37) als die richtigen Personen, um die Mentalität zu erneuern, und fasst zusammen: „Wir müssen wieder eklig werden.“