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Magisches Dreieck wirft Kimmich in den Schatten, Aufgebot glänzt

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Magisches Dreieck wirft Kimmich in den Schatten, Aufgebot glänzt

Im Stadion von Belgrad sah man das zweite deutsche Aufgebot, das dank eines magischen Dreiecks aus Pavlovic, Bischof und Wirtz die Oberhand gewann. Während Joshua Kimmich im Mittelfeld kaum Akzente setzte, feierten die drei ein überzeugendes 2:0 in der Qualifikation gegen Serbien.

Bei der Vorstellung der beiden deutschen Kader wirkte das DFB‑Aufgebot für die ersten beiden Spiele stärker besetzt als das für die letzten beiden Partien. Nur Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz wurden als klare Stammspieler für die Matches gegen Serbien und Griechenland gelistet. Der Eindruck entsprach jedoch nicht der späteren Leistung auf dem Platz.

Erwartungen vs Realität

Das zunächst prominente Kader erzielte in den Niederlanden nur einen Glückstreffer und verlor das Spiel gegen Griechenland. Im Gegensatz dazu gewann das zweite Aufgebot ein überzeugendes 2:0 gegen Serbien. Das Team wirkte dabei deutlich sicherer und spielstärker.

Mittelfeld‑Dreieck dominiert

Im Zentrum des Erfolgs stand das Mittelfeld‑Dreieck aus Aleksandar Pavlovic (Sechs), Tom Bischof (Acht) und Florian Wirtz (Zehn). Pavlovic fungierte als Ballmagnet, zog die Fäden und verteilte die Bälle präzise. Bischof lieferte immer wieder gute Steckpässe und wurde selbst torgefährlich. Wirtz fühlte sich in der Rolle pudelwohl und war an fast jeder gefährlichen Situation beteiligt.

Die pure fußballerische Klasse dieses Trios hat dazu geführt, dass Deutschland das Mittelfeld komplett dominieren konnte.

Kimmich und Co. bleiben hinterher

Im Gegenstück konnten Joshua Kimmich, Felix Nmecha und Nadiem Amiri/Bambasé Conté kaum Kombinationen entwickeln. Praktisch keine Abstimmungen fanden statt und das Spiel ohne Ball wirkte deutlich statischer. Kimmich und Co. brachten zwar viele Pässe an den Mann, ohne dabei jedoch das Tempo zu erhöhen oder wesentlichen Raumgewinn zu erzielen.

Auf den Flügeln brachte Karim Adeyemi zusammen mit Kevin Schade viel Tempo ins Offensivspiel, erzeugte dadurch immer wieder Gefahr, verlor jedoch zahlreiche Bälle und konnte sich nicht wie erhofft einbringen. Die beiden zeigten damit deutliche Unzulänglichkeiten. Adeyemi und Schade verloren zahlreiche Bälle und konnten sich spielerisch nicht so gut einbringen, wie man sich das wohl erhofft hatte.

Im Gegensatz dazu präsentierten Derry Scherhant und Serge Gnabry eine reifere Leistung. Beide waren gut ins Spiel eingebunden, fanden die richtige Balance zwischen Sicherheit und Risiko und hielten das deutsche Offensivspiel am Laufen, während sie selbst torgefährlich wurden. Scherhant und Gnabry fanden die richtige Dosierung zwischen Sicherheit und Risiko, hielten das deutsche Offensivspiel am Laufen und wurden immer wieder selbst torgefährlich.

Das Zusammenspiel des zentralen Dreiecks machte das zweite deutsche Aufgebot deutlich attraktiver und zeigte, warum es die Spiele gegen Serbien und Griechenland überzeugender gestaltete als das zunächst favorisierte Kader. Das zweite Aufgebot dominierte das Mittelfeld komplett.

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