WM
Lukakus Fünf-Berührungs-Wunder setzt WM-2026-Rekord
Romelu Lukaku erzielte ein Tor und bereitete einen zweiten Treffer gegen Neuseeland vor – bei insgesamt nur fünf Ballkontakten. Damit wurde er der erste Spieler seit 1966, der bei einer FIFA-WM zwei Torbeteiligungen mit so wenigen Kontakten verzeichnen konnte. Der belgische Stürmer prägte das Gruppenspiel, das Belgien an die Spitze seiner Gruppe brachte.
Sein Tor erzielte er, als er Nicolas Raskins Flanke zum 1:4 ins Netz hämmert – Lukakus zweiter Ballkontakt des Spiels. Bereits sein erster Berührung hatte den Spielzug nach rechts verlagert und so die gleiche Angriffsserie eingeleitet.
Lukaku kam etwa in der letzten Spielzehntel auf den Platz und kam während seiner Einsatzzeit auf nur fünf Ballkontakte. Die geringe Anzahl unterstreicht die typische Rolle des „Big Rom“, der mit minimaler Beteiligung maximale Wirkung entfaltet.
Optas belgisch-niederländische Abteilung, Opta Johan, bestätigte, dass Lukaku als erster Spieler in einem WM-Spiel mit nur fünf Ballkontakten an zwei Toren beteiligt war – ein Rekord, der bis in die statistischen Aufzeichnungen seit 1966 zurückreicht. Kein anderer Spieler hat diese Effizienz in der Turniergeschichte erreicht.
Trossard glänzt, Belgien dominiert Neuseeland im WM-Gruppenmatch
Das Spiel markierte zudem Lukakus 91. Tor für die belgische Nationalmannschaft und festigte seinen Status als Rekordtorschütze des Landes. Mit diesem Meilenstein steht er nun unangefochten an der Spitze der belgischen Torschützenliste. Mit 91 Treffern liegt Lukaku nur noch vier Tore hinter dem indischen Stürmer Sunil Chhetri, der seine internationale Karriere 2025 beendete. Chhetri hinterließ seinen Rekord unangetastet, was Lukakus Nähe zur globalen Bestmarke verdeutlicht. Nach einem eher durchwachsenen Start beim WM-Turnier 2026 bestritt Lukaku das erste Gruppenspiel gegen den Iran und wurde später gegen Ägypten und Neuseeland eingewechselt – in jeder Partie entscheidend. Seine Leistungen deuten auf eine Rückkehr in die Form hin, trotz früherer Bedenken zu seinem Leistungsniveau. Belgien wird im weiteren Turnierverlauf auf Lukakus Effizienz setzen und hoffen, dass sein seltenes Verhältnis von Ballkontakt zu Tor seine Aussichten im K.-o.-System prägen kann. Die einzigartige statistische Handschrift des Stürmers verleiht dem Team neue taktische Optionen.