Bundesliga
Ludovit Reis erwidert HSV-Hass mit Liebeserklärung bei Werder Bremen
Der 26‑jährige Niederländer Ludovit Reis hat nach nur einem Jahr bei Brügge (Br) den Wechsel zu Werder Bremen vollzogen und reagierte in einer Medienrunde im Weserstadion auf den HSV‑Hass mit einer klaren Liebeserklärung an beide Vereine. Er betonte, dass die Leidenschaft für den Hamburger Klub unverändert bleibt, während er die neue Aufgabe bei den Grün‑Weißen begeistert annimmt.
Marktwert und Position
Der zentrale Mittelfeldspieler wird laut Marktwert‑Analyse mit drei Millionen Euro bewertet, ein Betrag, der angesichts seiner vier Jahre beim HSV und seiner bisherigen Leistungen als moderat gilt. Sein Marktwert spiegelt das Potenzial wider, das Werder in ihm sieht.
Transfermodalitäten und Vorgeschichte
In den sozialen Netzwerken war Reis massiv beschimpft, was sowohl Werder‑Sportchef Clemens Fritz als auch HSV‑Sportdirektor Claus Costa öffentlich verurteilten. Reis erklärte: „Ich kann die Emotionen im Fußball verstehen, aber natürlich gibt es eine Grenze“ „Grenze““. Sein Spielerberater unterstützte ihn dabei, die Angriffe zu kontern.
Am zehnten Spieltag trifft Werder im Nordderby auf den HSV. Reis stellte klar, dass er die erwarteten Pfiffe akzeptiere und das Spiel als schöne Begegnung sehe, doch das eigentliche Ziel sei ein Sieg.
Eine Schulterverletzung hielt den Niederländer fast die gesamte Saison zurück; er absolvierte nur zwölf Einsätze in der Liga, bevor er wieder fit wurde.
Der Wechsel erfolgte im Sommer auf Ablöse‑frei‑Basis, nachdem Brügge im Vorjahr sechs Millionen Euro an den HSV gezahlt hatte. Werder nutzte die Gelegenheit, um den 26‑jährigen Mittelfeldspieler zu verpflichten.
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Dieser Fokus auf das Spiel soll laut Reis die Mannschaft stärken und ihm ermöglichen, die Leidenschaft, die er für beide Klubs hegt, in jedem Einsatz zu zeigen.