WM
Liverpool hat australischen Verteidiger Lucas Herrington im Visier
Das Scouting‑Netzwerk von Liverpool hat Beobachter entsandt, um den 18‑jährigen australischen Innenverteidiger Lucas Herrington zu beobachten, der derzeit für die Colorado Rapids in der Major League Soccer spielt. Der Verteidiger, bereits mit Barcelona in Verbindung gebracht, nachdem ein erstes Angebot abgelehnt wurde, weckt das Interesse des englischen Klubs, da die WM 2026 näher rückt.
Barcelona unterbreitete ein erstes Angebot für Herrington, das von den Colorado Rapids abgelehnt wurde. Der Klub befindet sich derzeit nicht in aktiven Verhandlungen und hat keine Dringlichkeit zum Verkauf signalisiert.
Auch Liverpool‑Scouts wurden in dieser Saison entsandt, um Herrington zu beobachten. Rapids‑Präsident Pádraig Smith sagte gegenüber Yahoo! Sports: „Er ist ein außergewöhnlich talentierter junger Mann, dem die Welt zu Füßen liegt“, und fügte hinzu, dass der Klub sein hohes Potenzial bereits zu Beginn des Scouting‑Prozesses erkannt habe.
Die WM durch die Augen von Mexiko, den USA und Kanada: Feierlaune, Stolz und ein hoher Preis.
In der MLS belegt Herrington den vierten Platz bei Klärungen, den sechsten bei abgewehrten Schüssen und den 21. bei gewonnenen Luftduellen. Diese Kennzahlen unterstreichen seine Sicherheit im physischen Gefüge des Profifußballs. Teamkollege und ehemalige Premier‑League‑Innenverteidiger Rob Holding bezeichnete ihn als „super gelassen“ und hob seine entspannte Haltung am Ball unter Druck hervor. Herrington spielt in einem frontorientierten System, das das Verteidigen von Räumen, das Passspiel unter Druck und das Anstoßen von Angriffen erfordert. Ein möglicher WM‑Debüt gegen die USA könnte das Interesse an dem Verteidiger weiter anfachen. Colorado verkaufte zuvor Moise Bombito an Nizza für eine MLS‑Rekordablösesumme für einen Innenverteidiger, was darauf hindeutet, dass Herrington einen neuen Maßstab setzen könnte. Liverpools frühe Beobachtung zeigt, dass der Klub Herrington eher als langfristige Perspektive denn als sofortigen Premier‑League‑Starter sieht. Eine fortgesetzte Beobachtung wird entscheiden, ob die Anfield‑Mannschaft vor dem Abschluss des Sommerfensters einen Transfer anstrebt.