Littbarski prophezeit einstelligen Tabellenplatz für den Effzeh
Der 66‑jährige Köln‑Legende Pierre Littbarski hat in einem Interview eine gewagte Prognose für den 1. FC Köln abgegeben: Er glaubt, der Effzeh werde in der neuen Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz landen. Nach einem 3:2‑Sieg gegen die TSG Hoffenheim und einer 1:4‑Niederlage in Stuttgart sieht er trotz Schwankungen Aufwärtspotenzial.
Wohin geht die Reise für den 1. FC Köln in der neuen Saison? Eine Frage, bei der es schwerfällt, eine Antwort zu finden. Christof Koepsel/GettyImages liefert das Bildmaterial, das die aktuelle Stimmung einfängt.
Euphorie nach Hoffenheim‑Sieg
Der 3:2‑Erfolg über die TSG Hoffenheim hat im Stadion eine spürbare Euphorie ausgelöst, die jedoch von der darauffolgenden 1:4‑Pleite in Stuttgart schnell wieder gedämpft wurde. Littbarski betont, dass solche Schwankungen im Fußball normal seien, aber das Potenzial des Teams nicht mindern.
„Ich sage: Der Effzeh landet auf einem einstelligen Tabellenplatz“, erklärte der 66‑jährige Ex‑Offensivkünstler. „Die ersten vier, fünf Mannschaften sind sehr gut besetzt. Aber darunter ist alles möglich“, fügte er optimistisch hinzu.
Ausblick auf die nächsten Begegnungen
Die kommenden beiden Spiele gegen Werder Bremen und den HSV bieten laut Littbarski die Chance, eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was für den Effzeh 2026/27 möglich ist. Er betont, dass Siege gegen diese Gegner entscheidend für das Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes seien.
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„Wir wollen Spaß am Fußball haben. Die Grundlage ist gelegt und mit offensivem Fußball werden wir weiter nach oben rutschen“, sagte Littbarski weiter und hob die neue Spielphilosophie des Trainers hervor.
Langfristig sei es „interessant, von der Champions League zu träumen, ohne Investoren“, bemerkte er und bezeichnete dies als Herausforderung. Gleichzeitig sei er zuversichtlich, dass der Club „vielleicht jetzt die richtige Richtung eingeschlagen hat“, fügte er hinzu.
Ein einstelliger Tabellenplatz wurde zuletzt in der Saison 2021/22 erreicht, als der 1. FC Köln unter Steffen Baumgart fast schon sensationell den siebten Rang belegte und anschließend in der Conference League spielte. Das zeige, dass Littbarskis Prognose nicht völlig unbegründet sei.
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Um das Ziel zu verwirklichen, müsse der Effzeh die Spiele gegen Werder Bremen und den HSV gewinnen. Nur dann könne er die erhoffte Aufwärtsbewegung realisieren und die Fans mit einer soliden Saison zufriedenstellen.