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Leverkusen peilt Rekordgebühr an, während Doués Durchbruch Hoffnung weckt
Bericht Leverkusen zeigt einen deutlichen Kontrast zwischen einer Saison, die die Erwartungen unter dem Bayer‑Kreuz nicht erfüllte, und einer neuen Kampagne, in der der Verein Geld in den Kader gesteckt hat, hervorgehoben durch den Durchbruch für ihren Wunschspieler, den 23‑jährigen Rechtsverteidiger Guela Doué.
Die vorherige Saison war, nach eigenem Eingeständnis des Vereins, eine echte Enttäuschung, gemessen an den hohen Erwartungen, die mit dem Bayer‑Kreuz verbunden sind, und der Vorstand schwor, dass eine solche Enttäuschung in der kommenden Spielzeit nicht wiederholt werden würde. Die letzte Saison ließ die Anhänger die Richtung des Teams in Frage stellen.
Hohe Ausgaben formen den Kader neu
Eurasia Sport Images/GettyImagesBei Leverkusen hat viel Geld in die Hand genommen, den Kader mit hochkarätigen Neuzugängen wie Kennet Eichhorn, Facundo Medina, Afonso Moreira und dem Rückkehrer Mousa Diaby zu verstärken. Der Zustrom an Talenten zielt darauf ab, die Lücken zu schließen, die die Mannschaft im letzten Jahr geplagt haben.
Der Verein hat ebenfalls sein Augenmerk auf den 23‑jährigen Rechtsverteidiger Guela Doué gerichtet, der derzeit bei Racing Straßburg unter Vertrag steht und der Bruder des PSG‑Stars Desiré Doué ist, als Schlüssel‑Wunschspieler für eine komplett neue rechte Flanke. Leverkusen glaubt, dass Doués Profil zum aggressiven Wing‑Back-System passt, das der Trainer umsetzen möchte.
Bayer Leverkusen will Straßburg für Doué trotz Preislücke überbieten
Doué-Deal könnte einen neuen Rekord setzen
Laut dem hat Doué sein prinzipielles Ja‑Wort für einen Wechsel zu Leverkusen gegeben, was bedeutet, dass der Double‑Sieger von 2024 nun nur noch die Bedingungen mit Straßburg klären muss. Die französische Seite verlangt eine Ablösesumme knapp unter 40 Millionen Euro, was den aktuellen Vereinsrekord, der durch Jarell Quansahs Transfer für 35 Millionen Euro von Liverpool aufgestellt wurde, übertreffen würde. Die Werkself würde jedoch ein Paket bevorzugen, das dem 30‑Millionen‑Euro‑Deal von Miguel Gutierrez ähnelt, inklusive Boni.
Positiv für Leverkusen bringt der Verkauf von Ezequiel Palacios an den Premier‑League‑Aufsteiger Ipswich Town frisches Geld in die Kassen, das potenziell die Doué‑Akquisition finanzieren könnte. Die spannenden letzten Transfer‑Tage unter dem Bayerkreuz hängen nun davon ab, ob der Verein Ehrgeiz mit finanzieller Vorsicht in Einklang bringen kann.
Der Kontrast zwischen der Enttäuschung der letzten Saison und den aggressiven Ausgaben dieser Saison unterstreicht einen Verein, der entschlossen ist, seine Geschichte neu zu schreiben, doch das Ergebnis wird vom Erfolg der Doué‑Verhandlung und der effektiven Integration der Neuzugänge abhängen. Wenn der Deal zustande kommt, könnte Leverkusen einen neuen Maßstab für Investitionen in die Bundesliga setzen.