Leben Jürgen Klopp prägt seine Olympiapolitik
Bundestrainer Jürgen Klopp hat kurz vor der Entscheidung über den deutschen Bewerber intensiv für eine Austragung der Olympischen Spiele geworben und betont, dass das Erlebnis sein ganzes Leben geprägt habe.
Persönliche Prägung
Der 59‑jährige Klopp erinnerte sich daran, die Sommerspiele 1972 in München als fünfjähriger Junge vor Ort verfolgt zu haben. "Es war prägend für mein ganzes Leben", sagte er und erklärte, dass er diese Atmosphäre jedem Deutschen wünschen würde.
Motivation für die Olympischen Spiele
In der Sportschau erklärte Klopp: "Ich wünsche mir, dass wir sowas nochmal haben. Es ist ein Ziel, auf das man hinarbeitet und anschließend einen Wert hat, den man weiterhin nutzen kann." Er betonte, dass Olympia ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt, das andere Sportarten kaum erreichen.
Argumente für einen deutschen Austragungsort
Klopp kritisierte den Zustand vieler Sportstätten und forderte Investitionen in Stadien, Turnhallen und Schwimmbäder. "Es geht um den emotionalen Ertrag, nicht um Geld", betonte er und sah die Olympischen Spiele als gemeinsames Ziel für das Land.
Entscheidungsprozess
Deutschland strebt die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 an. Die Entscheidung fällt am Samstag zwischen München und Köln/Rhein‑Ruhr in Baden‑Baden. Berlin hatte sich zurückgezogen, während Hamburgs Bürgerinnen und Bürger gegen eine Bewerbung gestimmt hatten.
Ausblick
Klopp sieht die Olympischen Spiele als Chance, das Land zu einen und andere Probleme gemeinsam anzugehen. In seiner Art will er das Projekt weiter vorantreiben, damit die Menschen die besondere Atmosphäre erleben können.