Champions League
LASKs schwacher Start in Athen gefährdet Champions‑League‑Abenteuer
Am Dienstagabend startete das Champions League‑Abenteuer des österreichischen Meisters LASK in Griechenland, wo die Linzer gegen AEK Athen mit 0:1 verloren und damit die zwölfte Pleite in Serie auf internationalem Boden hinlegten. Nach elf Europacup‑Auswärtsniederlagen in Folge zeigte sich das Team zunächst gefährlich, doch ein einziger Freistoß von Razvan Marin entschied das Spiel.
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Frühe Chancen und das entscheidende Tor
In der Allwyn Arena brauchte AEK zunächst Zeit, um Sicherheit zu gewinnen. Als LASK besser in die Partie fand, foultete Bogarde den griechischen Stürmer Koita kurz vor dem Strafraum, und Marin verwandelte den resultierenden Freistoß unhaltbar ins Tormanneck (21.). Mit einem Kopfball traf Luka Jovic nur den Pfosten, während der österreichische Keeper Lukas Jungwirth den Ball hielt.
Verpasste Möglichkeiten und taktische Änderungen
In der zweiten Hälfte blieb die Offensive der Linzer weitgehend harmlos. Nach einem Kopfballtor von Jovic, das wegen Abseits aberkannt wurde, brachte Trainer Didi Kühbauer Sasa Kalajdzic als Einwechselspieler für mehr Durchschlagskraft. Kalajdzic gelang ein Kopfballversuch knapp über das Tor, doch AEK behielt die Kontrolle und erhöhte den Druck.
Jovic – ein ehemaliger Real‑Madrid‑Stürmer
Luka Jovic, der vor sechs Jahren noch für Real Madrid auf Torejagd ging, zeigte in Athen nur vereinzelte Gefahr. Trotz seiner Erfahrung gelang ihm kein Treffer, und die Linzer mussten sich mit der knappen Niederlage abfinden.
Weiteres Abenteuer am 14. Oktober
Für den LASK geht es in der Königsklasse am 14. Oktober weiter, wenn im eigenen Stadion der englische Top‑Club Liverpool auf sie wartet – ein ganz anderes Kaliber als das heutige Gegenüber.