Bundesliga
LASKs Erfolgswelle treibt Jagd nach Kalajdžić voran
LASK reitet weiter auf seiner Erfolgswelle und will den ÖFB‑Stürmer Saša Kalajdžić kostenfrei verpflichten, nachdem Trainer Dietmar Kühbauer ihn nach dem 3:0‑Sieg am Samstagabend gegen Altach als „outstanding“ und nicht nur wegen seiner Körpergröße bezeichnete. Der Verein hofft, dass der WM‑Held damit bald zur Gugl zurückkehrt.
Jubelrudelbildungen und Siegesserie
Jubelrudelbildungen haben sich beim LASK zuletzt gehäuft, während der Linzer Club in der Fußball‑Bundesliga von Sieg zu Sieg eilt. Nach dem überzeugenden 3:0 am Samstagabend gegen Altach zeigte sich das Team in Linz von seiner besten Seite.
Kalajdžić im Visier des Trainers
Kühbauer betonte, dass Kalajdžić ein „outstanding“ ÖFB‑Stürmer sei und nicht nur wegen seiner Körpergröße beeindrucke. „Wenn er kommt, wird keiner böse sein“, sagte der Trainer trocken. „Ich habe ihn jetzt fast ein Jahr gehabt, da hat man sich kennen und schätzen gelernt.“
Kaderprobleme und kommende Aufgaben
APA berichtete, REINHARD EISENBAUER, Linz – LASK‑CEO Siegmund Gruber bestätigte, dass die Tür und das Tor für Kalajdžić offen stehen, verwies aber auf die finanziellen Folgen des Champions‑League‑Einzugs und die Notwendigkeit langer Vertragslaufzeiten. „Wir werden sicherlich keine dummen Sachen machen“, erklärte er. Gleichzeitig fehlt Samuel Adeniran, der als Stürmer wegen einer Gesichtsverletzung ausfällt. Kühbauer nannte ihn einen harten Kerl und sprach von einer möglichen Rückkehr mit Maske, sobald die Ärzte das für sicher halten. „Es wird dauern, aber ich glaube, nicht allzu lang“, sagte er.
Christoph Lang glänzte gegen Altach als Adeniran‑Ersatz und erzielte zwei frühe Tore, was ihm nach acht Treffern in den ersten sieben Pflichtspielen Auftrieb gab. Der 24‑jährige Offensivmann fühlt sich jetzt in einer weiter vorderen Position wohl.
In den kommenden Wochen muss LASK in jedem Spiel auf die Tiefe des Kaders setzen. Mit Blick auf die nächsten Termine steht am Dienstag um 19:30 Uhr das Nachtragsspiel gegen den WAC an, am Samstag folgt das Cup‑Duell gegen Deutschlandsberger SC und am 8. September die Champions‑League‑Premiere gegen AEK Athen.