LASKs Dauerläufer Ljubicic vor AEK-premiere – Entdeckt von Kühbauer
Der 27‑jährige Dauerläufer Robert Ljubicic, von Trainer Didi Kühbauer entdeckt, steht vor seiner ersten Champions‑League‑Premiere für LASK gegen AEK Athen und wird seinem Mentor vor Ort viel über den griechischen Gegner erzählen.
Kühbauers Weg zum LASK
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Im Jahr 2018 beförderte der Trainer Didi Kühbauer als Teenager den 18‑jährigen Robert Ljubicic von den SKN‑Juniors in die Profimannschaft von St. Pölten. Der LASK‑Meistermacher ist bekannt dafür, Mannschaften im Eiltempo zurück in die Erfolgsspur zu führen.
Zu Beginn seiner Tätigkeit bei SKN stand er vor einer Negativserie. Der damalige Bundesliga‑Schlusslicht‑Club hatte im Anfang April 2018 vier Partien verloren und ein Unentschieden erzielt. Nach fünf Partien mit vier Niederlagen und einem Remis wechselte er zu St. Pölten.
Ljubicics Weg nach Athen
In St. Pölten führte er das Team in den letzten drei Runden zum Sieg, wobei Ljubicic in jedem Spiel einen Scorerpunkt beisteuerte und am Ende der Klassenerhalt in der Relegation gegen Wiener Neustadt gesichert wurde. Seitdem besteht eine enge Verbindung zwischen Didi Kühbauer und dem Dauerläufer Ljubicic.
Anfang 2024 wurde Ljubicic für vier Millionen Euro von Dinamo Zagreb gekauft, absolvierte 68 Einsätze für die griechischen Meister und ist seit Juli an AEK Athen im Rahmen der Champions‑League‑Ligaphase ausgeliehen.
„Es wird unglaublich leidenschaftlich, uns erwartet eine ganz besondere Atmosphäre“, sagt Ljubicic über das AEK‑Stadion, das 32 000 Fans fasziniert. Die Nummer 10 der Linzer wird dort als „etwas verrückt“ angekündigt.
Der Trainer, der als sehr direkter Typ beschrieben wird, ist nicht Kühbauer, sondern der Serbe Marko Nikolic, der zuvor mit Videoton und Partizan Titel gewann. Für das 4‑4‑2‑System wurde um 20 Millionen Euro eingekauft; weitere bekannte Gesichter sind Varga, Lykogiannis und der frühere WAC‑Goalie Christian Dobnik als Torwarttrainer.
Goalgetter Jovic, einst für 63 Millionen Euro bewertet, sah zuletzt einen 5:0‑Sieg gegen Aris Saloniki. Trotzdem liegt AEK auf einem anderen Leistungsniveau als der erste heimische Gegner Liverpool am 14. Oktober. Ljubicic betont: „Wir müssen uns nicht verstecken.“