LASKs CL-Traum: Linzer Wunder löscht 0‑3‑Rückstand aus erstem Hinspiel
In einer Nacht, die Das Wunder genannt wird, verwandelte LASK aus Linz eine 0:3 Hinspiel‑Niederlage in einen 5:1 Rückspiel‑Triumph, indem sie den ersten CL‑Traum des Vereins und einen historischen Platz in der Champions‑League‑Ligaphase sicherten, während Celtic aus Glasgow in die Europa‑League absteigen muss.
Hinspiel lässt Celtic vorne
Im ersten Hinspiel sicherte Celtic Glasgow einen dominanten 0:3 Sieg über LASK auf eigenem Platz und verschaffte der schottischen Mannschaft eine komfortable Führung. Die Österreicher gingen mit einem Rückstand von vier Toren ins Rückspiel, ein Szenario, das zugunsten der erfahrenen Celtic‑Mannschaft zu sein schien. Das Spiel unterstrich die Herausforderung für den österreichischen Klub.
Nur 21 Minuten nach Beginn des Rückspiels in der Raiffeisen Arena in Linz lag LASK mit 0:1 im Spiel und 0:4 im Gesamtscore zurück, eine Lücke, die unüberwindbar schien. Das frühe Tor für Celtic erhöhte den Druck auf die Heimmannschaft, und die Atmosphäre deutete auf ein mögliches frühes Ende hin. Dennoch blieb die österreichische Seite entschlossen.
Kurz vor der halben Stunde glich LASK auf 1:1 aus und löste die erste Wende des Abends aus. Eine schnelle Reaktion nach der Pause brachte den Spielstand auf 2:1 und markierte einen entscheidenden Vorstoß, der das Momentum wechselte. Die Menge spürte, dass der Traum trotz der Widrigkeiten noch lebendig war.
Späte Offensive sichert historischen CL‑Traum
Samuel Adeniran traf in der 58. Minute, um es auf 3:1 zu bringen, gefolgt von Florian Fleckers Treffer in der 90. Minute, der eine 4:1‑Führung besiegelte. Diese Tore brachten LASK fest in die Kontrolle, während Celtics Ausdauer in den Schlussminuten nachließ. Die entscheidenden Tore kamen in der 90. und 109. Minute, als Adeniran das fünfte Tor einschlug.
Trainer Dietmar Kühbauer reagierte in der 99. Minute mit vier schnellen Auswechslungen und brachte frische Energie ein, die in der Verlängerung entscheidend war. Mit frischen Kräften brachte Kühbauer die Veränderung. Die frischen Beine halfen LASK, den Druck aufrechtzuerhalten, und gipfelten im Tor der 109. Minute, das das Comeback vollendete. Die Heldentaten wurden als wahre Linzer Legende gefeiert.
Mit einem Gesamtscore von 5:4 sicherte LASK seinen ersten Platz überhaupt in der Champions‑League‑Ligaphase, ein Meilenstein in der Klubgeschichte des Vereins. Die Österreicher genießen nun den CL‑Traum, den sie verfolgt haben, während Celtic sich mit der Europa‑League als Trost begnügen muss. Der Sieg wird als Wendepunkt im österreichischen Fußball in Erinnerung bleiben.
Am Ende des Tages zeigte das Wunder von Linz, dass ein einziger Vorstoß und unerschütterlicher Glaube zum Triumph führen können. Zum Abschluss feierten die Linzer ihre Helden, und die Geschichte dieses Spiels vom Dienstag wird noch lange nachhallen. Der Jubel kannte keine Grenzen.