Bundesliga
Lange Länderspielpause belastet VfB Stuttgart – Hoeneß warnt vor Negativem
Im Trainingsgelände von VfB Stuttgart herrscht gespannte Stille, während die Spieler auf das nächste Pflichtspiel warten – erst am 10. Oktober gegen SC Paderborn. Trainer Sebastian Hoeneß muss nach einem durchwachsenen Saisonstart mehrere Wochen ohne Bundesliga‑Einsatz auskommen.
Ungewöhnliche Situation für den VfB
Die XXL‑Länderspielpause stellt den VfB Stuttgart vor eine ungewöhnliche Situation. In dieser Saison legt die Bundesliga erstmals drei Wochen am Stück Pause, weil die September‑ und Oktober‑Lehrgänge der Nationalmannschaften zusammengelegt wurden.
Nach nur einem Sieg aus den ersten vier Bundesligaspielen muss die Mannschaft nun drei Wochen auf die nächste Partie warten. Hoeneß sieht die Unterbrechung deshalb mit gemischten Gefühlen.
Hoeneß kritisiert die langen Abstand zwischen Pflichtspielen
„Das wird eher ein negativer Aspekt sein“, erklärte der Stuttgarter Coach. Er betonte, dass die lange Zeit zwischen den Pflichtspielen für den VfB nicht unbedingt hilfreich sei, weil das Team sich in einer Phase befindet, in der es nach dem schwierigen Saisonstart schnell wieder in die Erfolgsspur kommen müsse.
Nach vier Spieltagen stehen für Stuttgart lediglich drei Punkte zu Buche. Einzig gegen den 1. FC Köln gab es einen Sieg; Niederlagen gegen Bayern München, TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund haben den VfB früh unter Druck gesetzt.
Trotz seiner Kritik will Hoeneß die lange Unterbrechung nicht ungenutzt verstreichen lassen. Er plant, die Zeit zu nutzen, um gezielt an Schwachstellen zu arbeiten und angeschlagenen oder später eingestiegenen Spielern zusätzliche Trainingszeit zu geben.
„Es gilt, die Zeit zu nutzen“, betonte der Trainer. Vor allem diese Spieler sollen durch gezielte Belastungen auf ein höheres Niveau gebracht werden, bevor man ihnen die notwendige Erholung ermöglicht.
Zwei Testspiele sollen zudem dafür sorgen, dass der VfB im Rhythmus bleibt: am 25. September gegen den 1. FC Heidenheim und am 1. Oktober gegen die SpVgg Greuther Fürth. Danach richtet sich der Blick wieder auf die Bundesliga, wo Stuttgart den Fehlstart in Paderborn korrigieren will.