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Kurioser Transfer‑Tausch: Anderlecht jagt Werder‑Linksverteidiger Deman
Etwa vier Millionen Euro kostete Olivier Deman im August 2023 den Wechsel von Cercle Brugge zu Werder Bremen, und nun könnte er das deutsche Team bereits vor Ablauf des belgischen Transferfensters verlassen, weil der RSC Anderlecht Gespräche über einen möglichen Wechsel führt; sein Vertrag läuft noch bis Juni 2028.
Anderlechts Bedarf an Linksverteidiger
Der belgische Klub RSC Anderlecht steht vor einem Engpass auf der Abwehrseite, weil Moussa Ndiaye kurz davor steht, zu Werder Bremen zu wechseln. Der Transfer von Ndiaye, der zunächst auf Leihbasis ohne Kaufoption erfolgen soll, lässt die linke Verteidigungslinie des deutschen Teams dünner werden und erzeugt gleichzeitig einen Bedarf bei den Mauves. Für Anderlecht ist die Position daher ein zentrales Thema.
Deman: Profil und Vertragslage
Olivier Deman, 26‑jähriger Belgier, wechselte im August 2023 für etwa vier Millionen Euro von Cercle Brugge zu Werder Bremen. In seiner ersten Bundesliga‑Saison absolvierte er dreißig Ligaspiele, davon fünfzehn als Starter, erzielte ein Tor und gab eine Vorlage. Nach einer Leihphase bei Antwerp im Januar 2025, wo er zwanzig Einsätze sammelte, bleibt sein Vertrag in Bremen bis Juni 2028 gültig.
Die Gespräche laufen, während das belgische Transferfenster noch bis Donnerstag geöffnet ist, sodass ein Wechsel auch nach dem offiziellen Ende des deutschen Transferfensters realisiert werden könnte. Anderlecht hofft, die Verhandlungen vor dem Ende des Transferfensters abzuschließen, um die Lücke auf der linken Flanke zu schließen.
Bei Werder ist Ludwig Augustinsson derzeit der einzige etablierte Linksverteidiger, was Deman zusätzlich unter Druck setzt, da die Konkurrenz auf der linken Seite groß bleibt. Der Abgang von Ndiaye würde die Konkurrenz für Deman weiter erhöhen und die Position noch begehrter machen. Die Situation verdeutlicht, wie knapp die Optionen auf dieser Position sind.
Ein Wechsel zu Anderlecht wäre sportlich attraktiv, weil Deman dort sofort als Stammspieler auf der linken Seite im Abwehrbereich eingesetzt werden könnte, während er in Bremen um Spielminuten kämpfen muss. Zudem kennt er die Jupiler Pro League bereits gut, sodass keine Eingewöhnungsphase nötig wäre.
Wie berichtet, zeigen die aktuellen Verwicklungen, dass belgische Clubs aktiv nach Lösungen für knappe Positionen suchen, während deutsche Teams wie Werder ihre Kaderstruktur anpassen. Wie De, Br, Le und Au in den Quellen genannt, spiegelt sich die Dynamik des Transfermarktes in den Gesprächen zwischen Anderlecht und Werder wider. Für den Belg ist die Situation besonders interessant.