Krösche gibt Zeitpunkt bei Riera-Entscheidung für Frankfurt zu
Markus Krösche, 46‑jähriger Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, blickt selbstkritisch auf die kurze Amtszeit von Albert Riera zurück, der im Winter als Nachfolger von Dino Toppmöller kam und ohne gemeinsame Vorbereitung mit der Mannschaft starten musste, und kritisiert die Wahl des Zeitpunkts als eindeutig falsch.
Krösches eigene Verantwortung
Im ‑Podcast „Leadertalk“ erklärt Krösche: „Ich meine, letztendlich war das eine Entscheidung von mir, die nicht funktioniert hat, die im Nachhinein dann auch nicht richtig war.“ Er betont weiter: „Es war am Ende meine falsche Entscheidung. Die Verantwortung habe ich ja auch übernommen.“
Unter Riera verpasste Eintracht Frankfurt im Endspurt der vergangenen Saison einen internationalen Startplatz. Nach wenigen Monaten war das Kapitel bereits wieder beendet.
Krösche will aus dem Fehler Konsequenzen ziehen und fordert künftig, bei Trainerentscheidungen stärker an den eigenen Grundsätzen festzuhalten, um die Wahrscheinlichkeit richtiger Entscheidungen zu erhöhen.
Mit Adi Hütter sieht Krösche die Eintracht aktuell besser aufgestellt. Er lobt den Trainer: „Er ist ein sehr guter Typ und natürlich hat er super viel Erfahrung.“
Beide teilen dieselbe Vorstellung vom Fußball, betont Krösche, und Hütters Erfahrung und Ruhe sollen helfen, die jungen Spieler im Kader weiterzuentwickeln.