Kroos kritisiert DFB-Stars, während Klopp den ersten Kader vorbereitet
Nationalmannschaft Toni Kroos hat im Sommer 2024 seine Fußballkarriere beendet und blickt nun auf die anstehende Nominierung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp. In wenigen Tagen soll der erste DFB‑Kader für die Nations‑League‑Partien feststehen, wobei Kroos einen Seitenhieb gegen DFB‑Stars verteilt.
Neustart nach frühem WM‑Aus
Das frühe WM‑Aus hat die deutsche Fußball‑Nationalmannschaft stark enttäuscht und einen Neustart nötig gemacht. Die Diskussion um die Kaderzusammenstellung ist dadurch neu entfacht worden. Die enttäuschende frühe WM‑Ausgabe hat die Diskussion um die Kaderzusammenstellung neu entfacht.
Kroos‑Brüder diskutieren Wunschspieler
Am kommenden Donnerstag wird Neu‑Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten DFB‑Kader für die Nations‑League‑Partien gegen die Niederlande, Griechenland (Hin‑ und Rückspiel) sowie Serbien vorstellen. Die Spiele finden im Rahmen der Nations‑League‑Phase statt, die für die Qualifikation zur Europameisterschaft entscheidend ist.
Auch Toni und Felix Kroos blicken gespannt auf die Nominierung. Im Podcast "Einfach Mal Luppen" diskutieren die Brüder, welche Spieler ihrer Meinung nach noch nicht bei der WM vertreten waren, und geben Empfehlungen ab.
"Wir nennen drei Spieler, die er nominiert, und diese Spieler dürfen nicht bei der WM dabei gewesen sein", sagte Felix Kroos. Die Herausforderung sei, drei Spieler zu finden, die nicht an der WM teilgenommen haben.
"Ich habe mir drei Spieler aufgeschrieben, die bei der WM nicht dabei waren, und zwar Pavlovic, Wirtz und Musiala", sagte er mit einem Lachen. Er wählte bewusst bekannte Namen, um die Diskussion zu provozieren.
Mit Blick auf die eigentliche Nominierung nennt Toni Kroos Tom Bischof, Lennart Karl (beide FC Bayern) und Saïd El Mala (1. FC Köln). Alle drei Kandidaten spielen in der Bundesliga und könnten Klopps System ergänzen.
Felix Kroos schlägt hingegen Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand), Kevin Schade (FC Brentford) und Grischa Prömel (VfB Stuttgart) vor. Bisseck kommt aus der italienischen Serie A, Schade aus der englischen Premier League, Prömel aus der deutschen 2. Bundesliga.