Krise bei Borussia Mönchengladbach: Polanski muss Abwehr stabilisieren
Nach einer 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig und einer 3:4-Niederlage nach einer 3:1-Führung gegen Aufsteiger SV Elversberg steckt Borussia Mönchengladbach bereits nach nur zwei Spielen in der Krise, was den 40‑jährigen Trainer Eugen Polanski stark unter Druck setzt und löste bei Fans und Medien erhebliche Kritik aus.
Defensive Schwächen und Ergebnisse
Das von Images/GettyImages zeigt das 0:3 gegen RB Leipzig und das 3:4 nach einer 3:1‑Führung gegen Aufsteiger SV Elversberg. Bei Borussia Mönchengladbach brennt bereits nach zwei Spielen der Baum, weil die Fohlen sieben Gegentore kassierten – ein Ligahöchstwert. Gleichzeitig parierte Torhüter Moritz Nicolas 14 Schüsse, ebenfalls ein Rekord.
Die vierte Niederlage gegen Elversberg verdeutlicht die Defensivschwäche: In der Nachspielzeit wurde im eigenen Stadion kontert. Polanski muss daher die Defensive stabilisieren und überlegt, Ko Itakura nach seiner Rückkehr zu ersetzen, da der Japaner bislang kaum Einfluss zeige.
Polanskis Handlungsbedarf und mögliche Änderungen
Auch Polanski erhielt vor der Saison den Auftrag, mehr Talente in den Kader zu integrieren. Das Experiment mit dem 18‑jährigen Matthieu Nguefack scheiterte, weil er gegen Elversberg überfordert war, und die Einbindung von Wael Mohya erwies sich als zu früh.
Im Interview mit Tim Kleindienst musste er viel Kritik einstecken, während Neuzugang Nicolas Kühn für eine längere Zeit ausfällt. Die Kombination aus schlechter Bilanz und ausfallenden Spielern erhöht den Druck auf den Trainer.
Sollte Polanski das Ruder nicht schnellstmöglich herumreißen, könnten seine Tage bei den Fohlen gezählt sein. Die aktuelle Zeit erfordert drastische Maßnahmen, um die Defensive zu retten.