Krawalle, Polizeieinsatz in Lucky Punch: FCK gewinnt im Waldhof Mannheim
Am 21. August 2026 kam es im ersten Durchgang des DFB‑Pokals zu einem Aufeinandertreffen zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern, das in Krawallen ausbrach, mit einem Polizeieinsatz nach einer Reaktion von FCKs, nachdem Fans Pyrotechnik gezündet und Sitzschalen geworfen hatten, doch das Spiel ging weiter und FCK sicherte sich in der Verlängerung einen 1‑0‑Sieg in Waldhof Mannheim.
Der SV Waldhof Mannheim empfing 1. FC Kaiserslautern im ersten Durchgang (Runde) des DFB‑Pokals am 21. August 2026, Stand: 21.08.2026, ein Südwest‑Derby, das den Drittligisten gegen seinen Erzrivalen stellte. Das Spiel, angekündigt als Pokal‑Fight, begann mit hoher Brisanz vor dem Anpfiff des Spiels. Beide Vereine traten in die Partie ein, wissend dass die Runde ihr Pokalglück entscheiden könnte. Die Atmosphäre war geladen, als die Fans die Carl‑Benz‑Stadion füllten.
Frühe Unruhen und Spielunterbrechung
Innerhalb von drei Minuten nach dem Anpfiff brachen Krawalle aus, als FCK‑Unterstützer Pyrotechnik entzündeten und das Stadion mit dichtem Rauch füllten. Der Schiedsrichter Robert Schröder stoppte das Spiel und erklärte einen Abbruch der Partie, weil Sitzschalen aus dem Heimblock in Richtung FCK‑Torwart Julian Krahl geworfen wurden. Ein Polizeieinsatz wurde gestartet, und das Spiel wurde erst wieder aufgenommen, nachdem die Beamten das Gebiet geräumt hatten, wodurch das Lucky‑Punch‑Skandalspiel zu einem der volatilsten Pokalbegegnungen wurde. Die Intensität des Spiels nahm zu, während die Offiziellen versuchten, die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Die frühen Spielzüge sahen Julian Ulbricht, der einen Durchschlag zu Kushtrim Asallari spielte, dessen kraftvoller Schuss Krahl zu seiner ersten Parade in der 12. Minute zwang. Fünf Minuten später fand Paul Joly’s Diagonalpass Marlon Ritter, dessen Schuss das Ziel verfehlte, während Waldhof‑Kapitän nach einer harten Grätsche gegen Asallari in der 19. Minute eine Gelbe Karte erhielt. Trotz des Chaos schufen beide Seiten Chancen, aber das Ergebnis blieb bis zum Halbzeitpfiff Nil‑Nil.
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In der zweiten Halbzeit wuchs die Intensität, als Maximilian Thalhammer’s Schuss aus elf Metern den Pfosten traf und Jacob Rasmussen in der 61. Minute einen Last‑Second‑Save für FCK machte. Goncalo Gregorio, später eingewechselt, ließ den Pfosten in der 74. Minute erzittern, während Vincent Thill Krahl zu einer unkonventionellen Fußabwehr in der 86. Minute zwang, was einen schnellen Gegenangriff von Ibrahim Kanat auslöste.
Verlängerungsdrama und Nachwirkungen
Das Spiel ging nach einer torlosen 90‑Minuten‑Spielzeit in die Verlängerung, und die Spannung blieb hoch, während beide Teams sich auf ein Elfmeterschießen vorbereiteten. In der 120. Minute erhielt Ersatzspieler Ibrahim Kanaté den Ball 18 Meter vom Tor entfernt und schoss einen kraftvollen Schuss in die rechte Ecke, was ihm das Tor des Tages einbrachte und den Sieg für FCK sicherte. Das entscheidende Tor fiel nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff und markierte das Ende des Spiels ohne Notwendigkeit für Elfmeterschießen.
Die Polizeipräsenz intensivierte sich nach dem entscheidenden Tor, wobei Beamte Pfefferspray einsetzten, um die verbleibenden Krawalle in den Zuschauerrängen zu zerstreuen. Der Polizeieinsatz ging weiter, als Fans beider Seiten versuchten, das Spielfeld zu stürmen, was zu einem kurzen Abbruch führte, bevor das Spiel für die letzten Minuten wieder aufgenommen wurde. Die Brisanz des Skandalspiels verließ das Carl‑Benz‑Stadion unter schwerer Sicherheit, als das Spiel zu Ende ging.
Das zweite Runde des DFB‑Pokals ist für den 27. und 28. Oktober geplant, die Auslosung findet am 5. September während der ARD‑Sportschau in Dortmund statt. Zurück im Ligabetrieb reist FCK am Sonntag, dem 30. August, nach St. Pauli, während Waldhof Mannheim drei Stunden später auf TSV Havelse trifft, beide Spiele finden am Wochenende statt. Im Carl‑Benz‑Stadion entfaltete sich das Pokaldrama und hob die heftige Rivalität hervor.