Kovac und Ricken geben Nachrichten zum Kopf von Konstantinos Karetsas
Cheftrainer Niko Kovac hat bestätigt, dass der Zusammenbruch des BVB‑Mittelfeldspielers Konstantinos Karetsas im Champions‑League‑Spiel gegen den FC Villarreal (3:2) am Dienstabend keinerlei Folgen oder gesundheitliche Probleme nach sich zieht. Die guten Nachrichten kommen drei Tage nach einer Kopfverdrehung, die den 18‑jährigen BVB‑Youngster stark erschütterte.
Keine gesundheitlichen Probleme festgestellt
Vor dem Bundesligaspiel von Borussia Dortmund gegen den SC Paderborn erklärte Kovac bei Sky, dass er zunächst froh sei, dass alle Untersuchungen über den Spielgestalter abgeschlossen seien. Er sagte: "Erstmal sind wir froh, dass er alle Untersuchungen über sich hat ergehen lassen. Es ist alles gut, es ist nichts Auffälliges gewesen und er hat auch heute schon eine erste individuelle Einheit absolviert." Der Trainer betonte damit, dass keine gesundheitlichen Probleme festgestellt wurden.
Sport‑Geschäftsführer Las Ricken bestätigte bei, dass tatsächlich keine Auffälligkeiten entdeckt wurden. Er fügte hinzu, dass Karetsas "drei Tage lang wirklich auf den Kopf gestellt" worden sei. Diese Nachricht brachte Erleichterung für die Mannschaft und die Fans.
Lars Ricken widersprach der Behauptung von Karetsas' Mutter, die Dehydrierung als Ursache nannte. Ricken sagte: "Nein, das kann ich so nicht bestätigen, weil das wäre ja eine Auffälligkeit gewesen. Vielleicht ist es eine Gemengelage aus mehreren Faktoren. Anscheinend hatte er auch durchaus genug getrunken." Damit wurde klar, dass keine eindeutige Ursache nachgewiesen werden konnte.
Mögliche Rückkehr für das Duell gegen Stuttgart
Für Trainer Kovac steht die Rückkehr des Youngsters nichts im Wege, und er könnte bereits im Aufgebot für das Duell gegen den VfB Stuttgart in einer Woche stehen. Kovac erklärte: "Sollte sich das alles so entwickeln, wie wir uns das vorstellen und er mit der Mannschaft normal trainieren, wäre er eine Option." Damit bleibt die Möglichkeit einer schnellen Rückkehr bestehen.
Ex‑Nationalspieler Dietmar Hamann zeigte sich skeptisch, ob Karetsas sofort wieder in Topform ist. Er kommentierte: "Wenn du das nächste Mal spielst, dann hast du das im Hinterkopf." Seine Einschätzung betont, dass der Spieler noch Zeit benötigen könnte.
Karetsas' Mutter Irena Kitsinis bestätigte am Freitag der belgischen Zeitung, dass eine Dehydrierung zum Kollaps des 18‑jährigen geführt habe. Sie sagte, ihr Sohn sei aus dem Krankenhaus entlassen worden und dass beim Verein große Vorsicht herrsche, um jegliche Risiken auszuschließen.
Der Zusammenbruch ereignete sich nach 23 Minuten im Champions‑League‑Auftakt gegen den spanischen La‑Liga‑Klub. Der Spielgestalter hatte zuvor ein normales Dribbling und einen Pass gespielt, hob dann den Arm und bat um Behandlung. Sanitäter eilten herbei, das Publikum applaudierte und der junge Spieler verließ mit Tränen das Spielfeld, nachdem er bereits eine individuelle Einheit absolviert hatte.