Bundesliga
Kovac kritisiert den Spielplan, Dortmund bereitet den frühen Bundesliga‑Neustart vor
In den leeren Tribünen der Signal Iduna Park hallt das Echo einer gestoppten Saison schwer, während Borussia Dortmund die Bundesliga am Freitagabend gegen Werder Bremen wieder aufnehmen will. Die Fans beobachten gespannt, da die drei‑wöchige internationale Pause die Mannschaft in Rhythmus und Fitness dünn zurückgelassen hat.
Vier Spiele, drei Wochen Pause
Vier Spiele wurden in eine drei‑wöchige Pause gepackt, was zu einer hohen Arbeitsbelastung in kurzer Zeit führt. Die verlängerte internationale Unterbrechung hat die Anhänger des regulären Ligafußballs gezwungen, einen sauren Apfel zu schlucken, da die Pause zu einer XXL‑Pause ausgedehnt wurde.
Kovac argumentiert, dass der komprimierte Spielplan wenig Raum für Erholung lässt. Er warnte, dass der Mangel an Zeit zwischen den Spielen den Rhythmus des Teams untergräbt.
Er bezeichnete die Kombination aus vier Spielen und der drei‑wöchigen Pause eindeutig als zu viel.
Mitte‑November Nations League Spiele
Trotz der Unterbrechung listet der Kalender bereits die verbleibenden beiden Nations League Spiele für Mitte‑November auf. Diese Spiele sind Teil des Nations League Spielplans und sind für die Vereine fest eingeplant. Da die Nations League aus Pflichtspielen besteht, gibt es in diesem Zeitraum keine Freundschaftsspiele mehr, in denen die Nationalmannschaften experimentieren könnten.
Die Vereine müssen die Spieler erneut freigeben, was die Belastung der Mannschaft weiter erhöht. Die beiden verbleibenden Spiele sind fest im Kalender verankert, wodurch die Vereine wenig Flexibilität haben.
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Kovacs Bedenken und vorgeschlagene Lösung
„Aus Vereinssicht ist das völlig inakzeptabel. Es geht nicht nur um Kranke oder Verletzte – wir haben über zweieinhalb Wochen ohne Rhythmus“, sagte Kovac bei der Pressekonferenz am Mittwoch.
Er schlug vor, die Pause in drei Blöcke von je zwei Wochen zu unterteilen, und argumentierte, dass zehn Tage Pause, gefolgt von einer Rückkehr, eine bessere Lösung wäre. Kovacs Alternative von drei zwei‑wöchigen Blöcken würde den Vereinen zehn Tage Erholung vor jeder Rückkehr geben und einen regelmäßigeren Spielrhythmus bewahren.
Er nannte Spielerprobleme: Konstantinos Karetsas und Daniel Svensson sind leicht angeschlagen, Mathis Albert kehrt am Donnerstag aus Amerika zurück, und Ramy Bensebaini muss nach dem gestrigen Spiel aus Afrika zurückreisen.
Die Pressekonferenz fand vor dem Freitagabend‑Heimspiel gegen Werder Bremen statt.
Eine offene Frage bleibt die Verletzung von Nico Schlotterbeck, da das medizinische Personal das Ausmaß nicht bestätigt hat, aber ein Auftritt am Freitag nicht ausgeschlossen hat.
Kovacs Bemerkungen unterstreichen die Spannung zwischen internationalen Verpflichtungen und der Kontinuität der heimischen Liga, ein Dilemma, das die frühen Wochen der Bundesliga prägen und beeinflussen könnte, wie die Vereine zukünftige Kalenderunterbrechungen managen.