Europa League
Kontroverse rote Karte bei FC Twente‑Thun in der Conference League schockt die Schweiz
FC Twente erzielte in Enschede einen 1‑0‑Sieg gegen FC Thun in der ersten Spielrunde der Conference League, aber das Spiel wird vor allem wegen einer umstrittenen roten Karte für Patrik Kristal in Erinnerung bleiben, die die Schweizer Medien empört zurückließ.
VAR‑Intervention und die Rote Karte
Nach einer Spielstunde rief Schiedsrichter Genc Nuza den VAR‑Monitor auf, um ein Foul von Ramiz Zerrouki zu prüfen. Die Videoanalyse zeigte, dass Zerrouki einen Gegner mit einem hohen Bein traf, aber der Schiedsrichter beschloss stattdessen, Patrik Kristal von FC Thun zu bestrafen.
Die Entscheidung wurde von lokalen Zeitungen als „sehr diskutabel“ bezeichnet und führte zu einer sofortigen reduzierten Spielstärke für Thun, das die restliche halbe Stunde mit zehn Mann durchstehen musste.
Auswirkung auf das Spiel
Nach der roten Karte setzte Zerrouki das Spiel fort und erzielte das entscheidende Tor, wodurch FC Twente das erste Gruppenspiel in der Conference League mit einem Punkt Vorsprung verließ.
Wout Weghorst, der kein Tor erzielte, wurde von der Schweizer Presse zum Man of the Match ernannt wegen seiner konstant gefährlichen Aktionen.
Reaktionen aus der Schweiz
Die Zeitung Schweiz bezeichnete die rote Karte als „eine enorme Überraschung“ und betonte, dass der Video‑Schiedsrichter eingriff, während jeder eine rote Karte für Zerrouki erwartet hatte.
Watson, ein Kommentator, schrieb: „Rote Karte verdirbt alles“ und beschrieb die Entscheidung als „sehr kontrovers“, weil Zerrouki zu spät zu Kristal zu kommen schien.
Thuns Perspektive
FC Thun, das zum ersten Mal seit dreizehn Jahren ein europäisches Gruppenspiel bestritt, äußerte große Bestürzung über das Ergebnis und den Einfluss der VAR‑Entscheidung auf ihre Chancen.
Der Verein hofft weiterhin, dass die Kontroverse den Fokus nicht von ihren europäischen Ambitionen ablenkt, während die Diskussion um die VAR‑Anwendung in der Conference League weitergeht.