Konoplya könnte im Rhein‑Derby sein Debüt für Gladbach geben
Auf dem Trainingsgelände von Borussia Mönchengladbach sieht man Yukhym Konoplya wieder voll mitlaufen, während die Mannschaft an der rechten Abwehr feilt. Der ukrainische Verteidiger, der nach einer Knieverletzung zurück ist, könnte im Rhein‑Derby am 11. Oktober sein Debüt für Gladbach geben.
Option für die rechte Abwehr
Trainer Alexander Blessin bekommt damit eine zusätzliche Option auf der rechten Abwehr. Der ukrainische Nationalspieler kann nun im Trainingsbetrieb die Position besetzen.
Konoplya kam Ende Mai zu Borussia Mönchengladbach. Sportchef Rouven Schröder betonte seine internationale Erfahrung, Champions‑League‑Einsätze und Führungsqualitäten.
Zu Beginn der Vorbereitung zog er sich einen Innenbandriss im Knie zu. Zwei Monate später ist er wieder vollständig fit und trainiert seit dieser Woche mit der Mannschaft.
Gladbach liegt nach dem Saisonstart bei null Punkten und einem Torverhältnis von sechs zu sechzehn am Tabellenende. Die Defensivschwäche verschärft den Druck auf den Trainerstab.
Im Sommer sollte Joe Scally verkauft und Konoplya als stärkere Option eingesetzt werden, doch kein passender Klub wurde gefunden. Nach dem Ausfall von Daiki Hashioka kehrte Scally in die Startelf zurück, während Konoplya schrittweise an sein Debüt herangeführt wird.
Als Ziel gilt das Rhein‑Derby am 11. Oktober gegen den 1. FC Köln. Rund zweieinhalb Wochen bleiben, um Konoplya spielbereit zu machen.