Transfers
Königstransfer Warum Prömel der VfB-Deal der letzten Jahre begeistert
Der VfB Stuttgart musste seit dem Sommer 2023, im Jahr des Endos, als Ex‑Kapitän Wataru Endo zu Liverpool wechselte, einen Mittelfeldspieler finden, um die Lücke im zentralen Mittelfeld zu schließen. Ohne Transferplus und mit knapper Kreativität suchte das Team nach einem Spieler, der das Spiel dirigieren, Gegner abräumen und zugleich nach vorne drängen kann.
Sportlicher Impact statt finanzieller Mehrwert
Warum bei diesem Transfer nicht der wirtschaftliche Mehrwert, sondern der reine sportliche Impact zählt, ist klar. Der Transfer hat keinen finanziellen Mehrwert. Zur richtigen Zeit liefert der Königstransfer sofortige Qualität im Mittelfeld, weil Prömel die zuvor offene Lücke bei den Schwaben schließt.
Der 31‑jährige Prömel, 31 Jahre alt, kam ablösefrei von der TSG Hoffenheim. In den vergangenen drei Bundesliga‑Saisons erzielte er insgesamt 19 Treffer und kann auf 152 Bundesliga‑ sowie 96 Zweitliga‑Partien zurückblicken.
Am zweiten Spieltag war er im 4:1‑Sieg gegen den 1. FC Köln im gegnerischen Strafraum zur Stelle und schloss das wichtige 2:0 ab, was seine Torgefahr unterstreicht.
Mit seiner Erfahrung gibt Prömel der jungen Stuttgarter Truppe, deren Durchschnittsalter 25,3 Jahre beträgt, Stabilität. Atakan Karazor, 29 Jahre alt, profitiert ebenfalls von seiner Ruhe, während er zusammen mit Angelo Stiller die Doppelsechs im Mittelfeld besetzt.
Der VfB-Deal mit Prömel belebt den Konkurrenzkampf im Mittelfeld der Schwaben, nachdem Chema per Deadline‑Day‑Deal nach Brighton gewechselt ist. Für echte Fußball‑Romantiker ist er zudem ein lokaler Held, geboren in Bad Cannstatt und aufgewachsen in Esslingen, der schon als Kind vom roten Brustring träumte.