Kompany sieht Urbig als zukünftige Nummer eins für Deutschland
Im Münchner Trainingsgelände, während die Sonne über der Allianz leuchtet, verkündet DFB‑Chef Jürgen Klopp seine erste Nominierung als neuer Bundestrainer: Bayern‑Coach Vincent Kompany beobachtet aufmerksam, wie Jonas Urbig in den deutschen Kader berufen wird – ein klares Signal für die Zukunft und potenziell Deutschlands Nummer eins.
Jürgen Klopp hat Jonas Urbig, den 23‑jährigen Ersatztorhüter des FC Bayern München, in den deutschen XXL‑Kader aufgenommen. Die Nominierung erfolgte am Donnerstag, kurz nach Klopps offizieller Vorstellung als neuer Bundestrainer. Damit steht Urbig erstmals im Blickfeld der Nationalmannschaft.
Für Bayern‑Coach Vincent Kompany ist diese Entscheidung logisch. Er betont, dass man für die Zukunft planen müsse, und sieht in Urbig einen potenziellen Kandidaten für die Spitzenposition.
„Man muss auch für die Zukunft planen. Wenn einer glaubt, dass er nicht die Nummer eins in Deutschland wird, macht er einen großen Fehler“, sagte Kompany. Weiterhin fügte er hinzu: „Er wird sicher irgendwann die Nummer eins in Deutschland sein, aber das wird Jürgen Klopp entscheiden, ob das in einem oder fünf Jahren ist.“
Urbig als Nachfolger von Neuer
Urbig gilt bereits heute als möglicher Nachfolger von Manuel Neuer. In dieser Saison wird er weiter an die Rolle des Stammtorhüters herangeführt, während er aktuell die Nummer zwei beim FC Bayern belegt.
Tresoldi dankt Klopp, verschiebt aber die Entscheidung zwischen Deutschland und Italien
Der 23‑jährige hat bereits zwei Einsätze in der laufenden Saison absolviert – im Pokal gegen Osnabrück und in der Bundesliga gegen Elversberg. In den vergangenen beiden Spielzeiten vertrat er Neuer während längerer Verletzungsphasen dauerhaft.
Durch starke Leistungen sicherte sich Urbig einen Platz bei der Weltmeisterschaft im Sommer, wo er als vierter Torhüter die deutsche Nationalmannschaft begleitete. Gleichzeitig stehen Manuel Neuer und Jonas Urbig beide vertraglich beim FC Bayern.
Aktuelle Torhüter‑Wahl der DFB
Für das kommende Spiel gegen Serbien am 1. Oktober in München hat Jürgen Klopp Marc‑André ter Stegen als Nummer eins festgelegt. Urbig bleibt jedoch im Kader und muss sich noch etwas gedulden, bis seine Prophezeiung von Kompany möglicherweise eintrifft.
Zusätzlich zu Urbig wurden Noah Atubolu von Eintracht Frankfurt und Finn Dahmen von FC Augsburg für das dritte und vierte Nations‑League‑Spiel nominiert. Für die ersten beiden Begegnungen in den Niederlanden am 24. September und in Augsburg am 28. September wählte Klopp zudem Alexander Nübel von Besiktas, ter Stegen und Dahmen.