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Kölns Absturz zwingt Wagner zum Risiko, Hoffenheim sucht Traumduo

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Kölns Absturz zwingt Wagner zum Risiko, Hoffenheim sucht Traumduo

Das Rheinderby am Sonntagnachmittag ist für die Kölner Geißböcke und die Hoffenheimer Fohlen gleichermaßen richtungsweisend: Köln steht mit null Punkten am Tabellenende, hat in der Länderspielpause den Trainer gewechselt, während Hoffenheim nach einem Auftaktsieg nur einen Punkt aus drei Spielen holte. Foto: Lars Baron.

Geißböcke am Tabellenende und Trainerwechsel

Der Kölner Erzrivale vom Niederrhein steht mit null Punkten am Tabellenende. In der Länderspielpause hat der Verein den Trainer gewechselt und René Wagner übernimmt das Amt. Der Druck auf den Chefcoach‑Novizen ist bereits hoch. Der Chefcoach‑Novize stand schon über den Sommer hinweg zur Debatte.

Wagner muss ein Offensivsystem finden, das ohne seine beiden regulären Mittelstürmer funktioniert. Marius Bülter könnte die Sturmspitze übernehmen, ein Doppelsturm wäre ebenfalls denkbar. Zudem könnte der 19‑jährige Mikey Moore als „falsche Neun“ eingesetzt werden.

Effzeh sucht neues Traumduo

Beim Effzeh will man das Szenario der Geißböcke vermeiden. Nach einem Auftaktsieg gegen die Fohlen holte man zuletzt nur einen Punkt aus drei Spielen. Das Team sucht daher nach einem neuen Traumduo, das die Tore sichern kann.

Die aktuelle Stürmer‑Not ist akut: Ragnar Ache fehlt mit einer Muskelverletzung, Thijs Dallinga liegt mit einer Kreuzbandverletzung aus. Beide gehören zu den etatlichen Neunern, die bislang regelmäßig trafen. Ohne sie muss Hoffenheim auf Ersatz zurückgreifen.

Im Fokus steht der Jungstar Said El Mala, der bereits für die deutsche Nationalmannschaft berufen wurde. Auf Leihbasis vom FC Spurs steht ebenfalls Mikey Moore, der in drei Einsätzen bereits einen Assist lieferte. Moore sagte am Donnerstag: „Man sieht, was für ein toller Spieler Said ist. Und er ist ein echt guter Typ. Hoffentlich macht es in den nächsten Wochen zwischen uns Klick und wir können helfen, dass die Mannschaft noch besser spielt.“

Moore betont, dass er am liebsten im Zentrum des Spiels agiert und den Ball erhalten möchte. Er sei flexibel und könne auf allen offensiven Positionen spielen, habe in der Jugend bereits als falsche Neun agiert. Seine Lieblingsrolle sei jedoch die des Zehners.

Beide Clubs setzen nun stark auf junge Kräfte, um ihre Offensivprobleme zu lösen. Das bevorstehende Rheinderby wird zeigen, ob das neue Effzeh‑Traumduo sofort wirksam wird und ob Wagner das Ruder bei den Geißböcken rechtzeitig herumreißen kann. Das Ergebnis des Rheinderbys wird zeigen, welcher Ansatz erfolgreicher ist.

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