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Köln will linke Abwehrprobleme mit Mensahs Nr. 14‑Segen beheben
1. FC Köln hat auf den 28‑jährigen ghanaischen Linksverteidiger Gideon Mensah zurückgegriffen, um die Lücke zu schließen, die durch den Ruhestand von Jonas Hector entstanden ist. Man hofft, dass seine Erfahrung die Abwehr stabilisieren kann, die nach Hectors Abschied besonders auf der linken Seite Schwierigkeiten hatte, zumal Mensahs Freigetransfer‑Ankunft diesen Sommer erfolgte.
Mensah wechselte diesen Sommer im Sommer von AJ Auxerre zum 1. FC Köln auf Leihbasis und erhielt das legendäre Trikot mit der Nummer 14, nachdem Clublegende Jonas Hector seinen Segen gegeben hatte. Die Nummer, die lange mit Hector verbunden war, hat beim Verein große symbolische Bedeutung.
René Wagner erwartet, dass Mensah um eine Stammspielerposition auf der linken Abwehrseite kämpft. Der Trainer glaubt, dass der ghanaische International die Solidität bieten kann, die die Abwehr seit Hectors Ruhestand vermisst hat.
Mensah kam am Dienstag im Kitzbühel‑Trainingslager des 1. FC Köln an, nach drei Wochen Pause nach der Weltmeisterschaft. Seine Ankunft war die erste Verstärkung im Kader in der Vorbereitungsphase.
Eine hartnäckige Infektion schränkte ihn in den ersten Tagen nach seiner Rückkehr auf ein individuelles Trainingsprogramm ein, aber er schaffte es, einen Teil der Mittwochseinheit mit seinen neuen Mitspielern zu absolvieren. Das medizinische Personal überwachte seinen Fortschritt genau, um eine vollständige Genesung sicherzustellen.
Der Verteidiger bringt beträchtliche Erfahrung mit, hat 44 Länderspiele für Ghana absolviert und spielte zuvor für FC Red Bull Salzburg in Österreich. Er ist zudem mehrsprachig und spricht Englisch, Portugiesisch, Französisch und Deutsch.
„Ich weiß, dass es eine historische Nummer für den Verein ist“, sagte Mensah. „Als ich danach fragte, wurde mir gesagt, dass sie zuerst mit einem Spieler sprechen müssten. Wenn du als neuer Spieler kommst und die Nummer 14 trägst, hast du eine große Verantwortung. Ich bin bereit dafür.“
Er fügte hinzu: „Was ich von ihnen gesehen habe, ist etwas, worauf ich mich besonders freue. Sie werden uns noch mehr antreiben.“
Mensah wird nun versuchen, das Problem der linken Außenverteidigung, das für Köln weiterhin besteht, zu lösen, während er um einen Platz in Wagners Aufstellung kämpft und nach seiner Infektion wieder volle Fitness erlangen will. Seine Leistungen in den bevorstehenden Vorbereitungsspielen werden entscheiden, ob er das Trikot mit der Nummer 14 als neuen Standard für den Verein etablieren kann.