Köln-Trainer DFB-Legende warnt vor Druck im Rhein-Derby
René Wagner, Trainer des 1. FC Köln, steht am kommenden Sonntag vor dem Rhein‑Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Mit nur vier Punkten aus vier Spielen wächst der Druck, wie Klublegende Pierre Littbarski betont, der die möglichen Folgen einer weiteren Niederlage offen anspricht.
Druck und mögliche Konsequenzen
Wagner befindet sich unter wachsendem Druck, weil Köln nach vier Spielen nur vier Punkte gesammelt hat. Littbarski erklärt: „Das ist doch logisch. Beim FC bist du zum Siegen verdammt. Und wenn nicht, stehst du zur Diskussion.“ Der ehemalige Weltmeister spielte zwischen 1978 und 1986 sowie später noch einmal insgesamt 504 Pflichtspiele für den Verein und kennt die Erwartungen daher aus erster Hand.
Littbarski meint, das Derby könne direkte Auswirkungen auf Wagners Zukunft haben. Er warnt: „Wenn man nicht erfolgreich ist, dann ist das Geschäft so hart, dass man etwas verändern muss.“ Gleichzeitig sieht er eine Chance: „Wenn er es schafft, dann kann er auch ein bisschen länger bleiben, das ist normal.“
Wackelt René Wagner als kapitän im Derby gegen Borussia Mönchengladbach?
Gladbachs Lage und Trainerwechsel
Borussia Mönchengladbach wartet nach vier Spieltagen noch auf den ersten Punkt und hat bereits 16 Gegentore kassiert. Littbarski betont, dass ein Verlust in einem solchen Duell „eigentlich nicht“ hingenommen werden könne.
Nach dem Trainerwechsel von Eugen Polanski zu Alexander Blessin erwarte Littbarski, dass der neue Coach sofort Wirkung zeigen könnte. Er fügt hinzu: „Die werden bestimmt nicht schlechter spielen als unter Polanski.“
Wagner erhielt nach dem Klassenerhalt in der vergangenen Saison einen Vertrag bis 2028. Damit könnte das prestigeträchtige Rhein‑Derby zum ersten echten Endspiel seiner Amtszeit werden.