Bundesliga
Köln hat Stürmer‑Mangel, weil Verletzungen nur Winter‑Verpflichtungen zulassen
Verletzungen Warum: In einem 2‑2 Testspiel gegen die Stadtrivalen Viktoria sah FC Köln beide zentralen Stürmer Thijs Dallinga und Ragnar Ache zu Fall kommen, sodass der Verein ohne anerkannten Nummer‑neun dastand und dringende Fragen zu seinem Angriffsplan aufwarf.
Der Sommerneuzugang Thijs Dallinga (26) erlitt einen Kreuzbandriss, der ihn für mehrere Monate ausfällt, während Ragnar Ache (28) eine Muskelzerrung erlitten hat, die ihn bis mindestens November außer Gefecht hält.
Sportdirektor Thomas Kessler bestätigte, dass der Verein keine Notaufnahme für die Nummer neun tätigen wird, trotz Gerüchten bei „Geissblog“ und „Sky Sport DE“. Er sagte, ein neuer Stürmer würde nur im Januar‑Transferfenster in Betracht gezogen werden.
Freie Spieler – Stürmer auf dem Markt
Der Pool ungebundener Mittelstürmer umfasst hochkarätige Namen wie Karim Benzema (38) und Mauro Icardi (33). Weitere erfahrene Bundesliga‑Spieler, die aufgeführt sind, sind Joselu (36), der nach Katar zurückkehrt, Cedric Teuchert (29), Ihlas Bebou (32) und der ehemalige Osnabrück‑Stürmer Assan Ceesay (32). Der ehemalige Fortuna‑Stürmer Dawid Kownacki (29) darf erst ab Januar einem deutschen Profiverein beitreten, nachdem sein Vertrag mit Werder Bremen gekündigt wurde.
Budgetentlastung und Kaufoption
Dallingas Gehalt wird aus der Lohnliste gestrichen, und ab der siebten Woche decken die gesetzliche Unfallversicherung zusammen mit privaten Policen die Kosten. Der Verein behält zudem eine Kaufoption für den niederländischen Stürmer von FC Bologna für 11 Millionen €, wobei die Entscheidung offen bleibt.
Derzeit gibt es keine konkreten Gerüchte über einen neuen Stürmer. Cheftrainer René Wagner greift daher auf andere Kadermitglieder für Tore zurück, wobei Luca Waldschmidt (30) und Joker Marius Bülter (33) wieder im Rennen sind. Imad Rondic (27), der im Sommer freigestellt wurde, könnte ebenfalls ins Visier genommen werden, ebenso wie der junge International Said El Mala (20). Sein Bruder Malek El Mala (21) spielt bereits als Stürmer in der Reservemannschaft.
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Da zwei Stürmer nicht verfügbar sind und der Wintermarkt noch Monate entfernt liegt, muss Köln auf interne Optionen und sorgfältige Budgetierung setzen, um seine Angriffsgefahr in der Bundesliga aufrechtzuerhalten.