Bundesliga
Klopps Fazit nach vier Spielen: kleinerer Kader im November
Bundestrainer Jürgen Klopp, 59, fasste nach dem 0:0‑Unentschieden gegen Griechenland in Thessaloniki sein Fazit nach vier DFB‑Spielen und kündigte an, dass der Kader für die Nations‑League‑Begegnungen im November auf 23 bis 24 Spieler reduziert wird. Er betonte, dass man nicht mit 44 Spielern anreisen werde und die Auswahl nun fokussierter sei.
Kaderplanung und Spielplan
Für die abschließenden Gruppenspiele am 13. November in Belgrad gegen Serbien und drei Tage später in Berlin gegen die Niederlande wird ein kleinerer Kader zum Einsatz kommen. Derzeit liegen fünf Punkte vor, wodurch die DFB‑Auswahl in Gruppe 2 hinter den Niederlanden und Griechenland (je acht Punkte) den dritten Platz belegt. Klopp erklärte, dass ein Sprung auf Platz 2 nötig sei, um das Viertelfinale zu erreichen.
Spielerpool und Nachwuchs
Der Trainer spricht von einem breiten „Pool“ an Akteuren, der bei Bedarf durch U21‑Spieler ergänzt werden könne. Er betonte, dass es für viele Positionen zahlreiche Alternativen gebe und dass sich Spieler in den kommenden Wochen durch tolle Leistungen in ihren Vereinen empfehlen könnten.
Von den vier bereits absolvierten Partien wurde nur eine gewonnen, doch die positiven Erkenntnisse überwogen für Klopp die weniger guten Ergebnisse. Die Mannschaft steht mit fünf Punkten hinter den Gruppengegnern, was den Druck für die November‑Spiele erhöht.
Klopp bleibt super‑happy
„Damit bin ich super‑happy“, sagte Klopp nach dem Spiel in Thessaloniki, obwohl er sich einen Sieg gewünscht hätte. Er bezeichnete das Ergebnis als einzigen Wermutstropfen und hob hervor, dass die Mannschaft hart arbeite und kein Talentfehlen zeige.
Besondere Aufmerksamkeit erhalten drei Neulinge: Jonas Urbig, Philipp Treu und Derry Scherhant. Der 23‑jährige Bayern‑Torwart hat einen Marktwert von 18,00 Mio. €, ist noch Azubi von Manuel Neuer und hielt in beiden Einsätzen die Null, darunter eine spektakuläre Parade gegen Griechenland nach zwei Minuten.
Urbig kehrt nach dem Länderspiel wieder hinter Neuer nach München zurück, während ein Duell mit Marc‑André ter Stegen an Brisanz gewinnen könnte. Für Treu und Scherhant bleibt die Hoffnung, in den kommenden Wochen mehr Minuten zu erhalten.
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