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Klopp und Hamann bezeichnen die Kane‑Debatte bei Bayern als Irrsinn

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Klopp und Hamann bezeichnen die Kane‑Debatte bei Bayern als Irrsinn

Im Münchner Allianz‑Arena‑Training sah man Alex Harry Kane, den neuen Stürmer des FC Bayern, wie er nach einem Passlauf plötzlich in die Abwehr rannte, den Ball eroberte und das Tor vorbereitete – ein, das die jüngste Debatte um seine Rollenverteilung befeuert.

Allrounder mit Torinstinkt

Harry Kane ist beim FC Bayern nicht nur ein Goalgetter, sondern auch ein Mann für Zauberpässe und ein mannschaftsdienlicher Kämpfer, der sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Dementsprechend taucht der Englische überall auf dem Platz auf und findet sich in der Abwehr, im Mittelfeld und im Sturm wieder. Seine Vielseitigkeit gibt dem Team taktische Freiheit.

In der vergangenen Saison erzielte Kane 61 Pflichtspieltore, ein klarer Beweis für seine Torjägerqualitäten. Der FC Bayern stellte in derselben Saison 122 Bundesliga‑Tore – ein Rekordwert – und 43 Champions‑League‑Tore, womit er nur hinter Paris Saint‑Germain rang. Zusammen mit Kylian Mbappé gilt Kane als einer der torgefährlichsten Angreifer der Welt.

Wie ein Experte betont, haben Kane’s Aktionen Hand und Fuß und erzeugen Wirkung, egal wo er seine Fußspuren hinterlässt. Diese Kombination aus körperlicher Präsenz und spielerischer Übersicht macht ihn zu einem Genie, das nicht nur trifft, sondern das Spiel gestaltet. Der englische Stürmer verbessert den FC Bayern in allen Belangen.

Nach einem überragenden Auftritt gegen den FC Arsenal zeigte Kane erneut all seine Fähigkeiten, von präzisen Pässen bis zu entschlossenen Zweikämpfen. Der Sieg gegen die englischen Gäste bestätigte, dass sein breites Aktionsspektrum dem Team echten Mehrwert liefert. Die Leistung wurde von Beobachtern als Beweis für seine Allround‑Qualitäten gewertet.

Klopp und Hamann stellen die Kritik infrage

Jürgen Klopp unterbrach die Debatte mit den Worten: „Sie haben gerade gesagt: ‘Harry Kane ist heute überall.’ Das finde ich mit Ball völlig in Ordnung.“ Er fügte hinzu, dass er Kane nicht im tiefen Block, sondern im Mittelfeldpressing sehe, was für ihn völlig akzeptabel sei. Damit machte er deutlich, dass er die Kritik an Kane’s Positionsspiel für unsinnig hält.

Didi Hamann fragte anschließend: „Kannst du den nötigen Druck auf die gegnerische Defensive erzeugen, wenn ein Stürmer sich größtenteils im Mittelfeld und in der Abwehr aufhält?“ Er kam zu dem Ergebnis, dass ein solcher Einsatz zwar in der Bundesliga funktionieren könne, international jedoch weniger überzeugend sei. Seine Einschätzung stellt die aktuelle Diskussion um Kane’s Rollenverteilung weiter in Frage.

Die anhaltende Diskussion über Kane’s Einsatzort wirkt angesichts seiner 61 Tore, der Rekordtore des FC Bayern und seiner Ballon‑d’Or‑Aussichten völlig unbegründet. Solange die Fakten klar bleiben, sollte die Debatte um den englischen Stürmer als Irrsinn abgetan werden.

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