Klopp streicht Keidel und verletzten Schlotterbeck aus Serbien‑Kader
Jürgen Klopp musste vor dem Spiel gegen Serbien erneut Spieler aus dem Kader streichen: Der bereits verletzte Nico Schlotterbeck und der Neuling Felix Keidel stehen nicht zur Verfügung. Damit reduziert der 59‑jährige Bundestrainer sein Aufgebot von 25 auf 23 Spieler.
Verletzung von Schlotterbeck bestätigt
Schlotterbeck fiel wegen einer am Mittwoch erlittenen Außenbandverletzung aus. Die offizielle UEFA‑Kaderliste zeigt, dass er das Rückspiel in Griechenland am vierten Oktober ebenfalls verpassen wird.
Keidel muss noch warten
Keidel, der bei der Kaderbekanntgabe vor genau zwei Wochen als große Überraschung galt, darf erst nach dem Sonntag sein erstes A‑Länderspiel absolvieren. Er bleibt damit bis zum Serbien‑Match außen vor, obwohl er sowohl als Außenverteidiger als auch im zentralen Mittelfeld einsetzbar ist.
Tresoldi dankt Klopp, verschiebt aber die Entscheidung zwischen Deutschland und Italien
Der Neuling Baur (links) könnte gegen Serbien debütieren, während Keidel (rechts) noch warten muss. Am vergangenen Donnerstag wurde ein weiterer Neuling, Bambasé Conté, ähnlich behandelt: Er wurde für das Spiel gegen die Niederlande gestrichen, kam jedoch drei Tage später überraschend in die Startelf gegen Griechenland.
In Thessaloniki wird der 23‑jährige Keidel einen der 20 Feldspieler ersetzen, die im Kader stehen. Er ist einer von elf Neulingen, die Klopp für seinen ersten Lehrgang als Bundestrainer nominiert hat.
Weitere Neuzugänge dieser Woche sind Finn Jeltsch, Vitaly Janelt, Mika Baur und Derry Scherhant. Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Bambasé Conté waren bereits beim ersten Kader dabei und haben ihre Debüts für Deutschland gegeben. Younes Ebnoutalib und Hennes Behrens kamen ebenfalls erstmals zum Einsatz, gehören jedoch nicht zum zweiten Kader.