Klopp stellt vor Griechenland Nübel statt ter Stegen ins Tor
Nach dem Remis zum Debüt in den Niederlanden stellt Bundestrainer Jürgen Klopp in seiner Heimpremiere gegen Griechenland offenbar einen Torhüterwechsel vor. Der Auftritt von Marc-Andre ter Stegen (Ajax Amsterdam) wird laut mehreren Medien nicht fortgesetzt, stattdessen soll Alexander Nübel starten. Damit will er die Defensive für das kommende Duell stärken.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird Klopp gegen die Griechen nicht erneut auf ter Stegen setzen, sondern den 24‑jährige Nübel zwischen die Pfosten stellen. Der Wechsel soll die jüngsten Schwächen im Strafraum und im Passspiel des bisherigen Stammtorhüters ausgleichen.
Zum Start des Abschlusstrainings am Samstag führte Klopp ein intensives Vier‑Augen‑Gespräch mit ter Stegen. Gleichzeitig absolvierte Nübel ein individuelles Trainingsprogramm unter Anleitung des Torwarttrainers Andreas Kronenberg.
Im Anschluss trainierte der Ex‑Gladbacher eine Einheit mit Finn Dahmen vom FC Augsburg. Diese Übung sollte seine Ballbehandlung weiter verbessern.
Im 1:1 gegen die Niederlande hielt ter Stegen die deutsche Mannschaft mit zahlreichen Paraden vom Rückstand ab, was niederländischer Trainer Xavi mit einem Sonderlob honorierte. Dennoch zeigte er erneut Probleme in der Strafraumbeherrschung und ein ungewöhnlich fehlerhaftes Passspiel.
Nübel: Letzte Einsätze und Weltmeisterschaftsrolle
Der letzte Einsatz von Alexander Nübel für die deutsche Nationalmannschaft liegt bereits ein halbes Jahr zurück, als er im Testspiel gegen Ghana (2:1) zum Einsatz kam. Im Herbst 2024 stand er zudem in Freundschaftsspielen gegen Bosnien (2:1) und Ungarn (1:1) im Tor.
Nach seinem Abschied vom FC Bayern im Sommer wechselte Nübel nach Istanbul, wo er schnell zum Publikumsliebling bei Besiktas aufstieg. Mit zahlreichen Glanzleistungen trug er maßgeblich zur Qualifikation des türkischen Klubs für die Europa League bei.
Während Nübel und ter Stegen nach dem Spiel abreisen, bleibt Finn Dahmen im zweiten Kader für das Duell gegen Serbien und das Rückspiel in Griechenland. Zusätzlich nominiert Klopp Noah Atubolu von Eintracht Frankfurt und Jonas Urbig vom FC Bayern München.