Klopp stellt größeren Kader zusammen, lässt jedoch Namen außen vor
Ein Foto von Jean Catuffe/GettyImages zeigt Jürgen Klopp, der laut Medienberichten beschlossen hat, für seine erste Länderspielreise einen erweiterten Kader zu benennen, um möglichst vielen Spielern die Chance zu geben, beim neuen Bundestrainer zu vorspielen und damit die Auswahl für das kommende Team zu beeinflussen.
Größerer Kader, aber keine Garantie
Der größere Aufgebot bedeutet nicht, dass die bekannten Namen automatisch dabei sind. So wurde bereits bekannt, dass Deniz Undav und Oliver Baumann keine Einladung erhalten haben und das DFB‑Debüt des 59‑jährigen Klopp nur von der Couch aus verfolgen dürfen. Diese Entscheidung unterstreicht, dass die Auswahl rein leistungsbezogen erfolgt.
Leroy Sané bleibt außen vor
Der nächste große Name, der nicht im deutschen Kader steht, ist Leroy Sané, wie die berichtet. Der 30‑jährige Flügelspieler, der einst bei Bayern München spielte, soll laut Klopp trotz seines Alters nicht vorspielen. Nach seinem Wechsel im Sommer 2025 zu Galatasaray erhielt er kaum Beachtung, was seine Ausgrenzung erklärt.
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Alternative Flügelspieler
Sané hat in dieser Saison bislang sechs Pflichtspiele für Galatasaray absolviert, ohne eine Torbeteiligung zu erzielen. Insgesamt stehen für den türkischen Top‑Klub sieben Tore und neun Vorlagen in 49 Einsätzen zu Sanés Namen. Stattdessen stehen jüngere Optionen wie Lennart Karl, Said El Mala, Kevin Schade und Karim Adeyemi bereit, die die Flügelposition besetzen könnten.
Klopp setzt damit auf ein breiteres Feld von Spielern, um die Qualität des Kaders zu erhöhen und gleichzeitig klare Leistungsstandards zu setzen. Die Entscheidung könnte die Dynamik der Nationalmannschaft nachhaltig prägen, während die ausgelassenen Stars ihre internationale Karriere neu bewerten müssen.