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Klopp setzt bei DFB-Kadernominierung auf überraschende Maßnahme

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Klopp setzt bei DFB-Kadernominierung auf überraschende Maßnahme

Am Donnerstag nominiert der neue Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten DFB‑Kader für die Nations‑League‑Spiele gegen die Niederlande, Serbien und Griechenland und erwägt dabei eine ungewöhnliche Maßnahme: einen XXL‑Kader von bis zu vierzig Spielern, um den lang überfälligen Neustart des DFB‑Teams zu ermöglichen.

Großes Interesse am Neustart

Es ist eine Nominierung, die mit großem Interesse begleitet wird, weil Klopp den längst überfälligen Neustart beim DFB‑Team leiten und gleichzeitig einen wichtigen Generationenwechsel vollziehen soll. Das Foto von Christina Pahnke illustriert die Ankündigung. Dann wird der Kader vor jedem Spiel eingereicht.

Kaderwechsel nach jedem Nations‑League‑Spiel

Die Regularien der Nations‑League erlauben pro Spiel maximal dreiundzwanzig Spieler, doch die Liste muss vor jedem Spiel neu eingereicht werden. Deshalb könnte Klopp nach dem Spiel gegen die Niederlande am 24. September den gesamten Kader austauschen und für das Spiel gegen Griechenland am 27. September andere Spieler auswählen. Diese Flexibilität ist Kern der geplanten Maßnahme.

Potenzielle Überraschungskandidaten

Intern sei die Kadererweiterung bereits beschlossen, wobei die genaue Größe noch unklar bleibt. Klopp könnte damit Kandidaten wie Nicolo Tresoldi, Younes Ebnoutalib, den Augsburger Anton Kade und den Schalker Soufiane El‑Faouzi berücksichtigen. Alle vier haben laut Sky einen guten Saisonstart und könnten im Rahmen der XXL‑Liste eine Chance erhalten.

„Es werden Spieler Möglichkeiten bekommen, die jetzt noch gar nicht damit rechnen, weil ich mutig sein werde und das auch bin“, erklärte Klopp bei seiner Antrittskonferenz. Er betonte, dass er mit jungen Talenten zusammenarbeiten wolle, die einen attraktiven Fußball spielen.

Der Trainerstab arbeitet mit einer 57‑Mann‑starken Liste, aus der während der zweiwöchigen Länderspielpause ein Großteil getestet werden soll. Durch die mögliche Vergrößerung des Kaders erhalten auch weniger bekannte Spieler die Gelegenheit, sich zu beweisen.

Die anstehenden Begegnungen gegen die Niederlande, Serbien und Griechenland bieten damit die erste praktische Probe für Klopps Konzept. Beobachter werden gespannt verfolgen, welche Spieler nach den ersten Spielen im endgültigen 23‑Mann‑Kader verbleiben.

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