Klopp setzt auf Jugend und lässt Ginter außen vor für die EM
Während Matthias Ginter seit Monaten in der Bundesliga für SC Freiburg auf hohem Niveau spielt und in der vergangenen Saison fünf Tore sowie neun Vorlagen beisteuerte, fehlt er im ersten Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp für die bevorstehende Europameisterschaft – ein Schritt, den der 32‑jährige Innenverteidiger nachvollziehen kann.
Anerkennendes Gespräch mit Klopp
Ginter erklärte dem, er habe ein sehr gutes und anerkennendes Gespräch mit dem Bundestrainer geführt. Klopp habe seine Leistungen gesehen, betonte jedoch, dass die Altersstruktur des Kaders entscheidend sei. Der Bundestrainer wiederholte diese Argumentation später auf der Pressekonferenz.
Beim nächsten großen Turnier wäre Ginter bereits 34 Jahre alt. Angesichts zahlreicher jüngerer Innenverteidiger sei es „absolut nachvollziehbar“, dass Klopp andere Optionen bevorzuge. Ginter selbst bestätigte, dass man mit 34 noch gut spielen könne, verwies aber auf die Konkurrenz.
Form und Perspektive bei Freiburg
In der vergangenen Saison lieferte Ginter für Freiburg fünf Tore und neun Vorlagen in 52 Pflichtspielen. Damit zeigte er, dass seine aktuelle Form Argumente für eine Rückkehr in die Nationalelf liefert.
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Zu Beginn der neuen Spielzeit präsentierte sich der Abwehrchef stark und erreichte in den ersten sechs Pflichtspielen fünf Scorerpunkte. Diese frühen Beiträge unterstreichen seine kontinuierliche Leistungsfähigkeit.
Ginter absolvierte sein letztes Länderspiel im Juni 2023 gegen die Ukraine. Insgesamt zählt er 51 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft, darunter die WM 2014, zwei Titel und eine olympische Silbermedaille.
Trotz der Entscheidung bleibt Ginter zuversichtlich und richtet seinen Blick wieder stärker auf den SC Freiburg. Dort wolle er mit seinem Heimatklub langfristig den Sprung in die Champions League schaffen, was seine positive Bewertung seiner DFB‑Zeit bestätigt.