Bundesliga
Klopp rechtfertigt Kimmich‑Absage Kapitäns‑Wunsch im Nationalteam
Jürgen Klopp erklärte am 2. Oktober 2026, warum er den 31‑jährigen DFB‑Kapitän Joshua Kimmich in der zweiten Halbzeit des 2:0‑Sieges gegen Serbien außen vor ließ, obwohl der Mittelfeldspieler ausdrücklich bleiben wollte. Der Sieg markierte das erste Ergebnis von Klopps Ära ohne Kimmich im Team.
Mit 116 Länderspielen ist Joshua Kimmich der erfahrenste Spieler im aktuellen Kader. Nur sechs Profis haben das DFB‑Trikot häufiger getragen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Kai Havertz mit 63 Einsätzen und Serge Gnabry mit 62, wobei Gnabry das Team gegen Serbien als Kapitän anführte.
Kimmich gab sein Debüt vor der Europameisterschaft 2016 und ist seitdem ununterbrochen Teil der Nationalelf. Er hat zehn Tore erzielt und 31 Vorlagen beigesteuert.
Klopp erklärt den Verzicht
Klopp betonte, dass Kimmich zwar einen überragenden Eindruck mache, aber theoretisch verletzt sein könne. „Wir müssen schauen, wie eine Gruppe funktioniert, wenn die ganz großen Köpfe nicht da sind“, sagte er. Er fügte hinzu, dass er Kimmich keine Botschaft senden wolle.
In Kimmichs Abwesenheit übernahmen die Bayern‑Kollegen Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof das Mittelfeldzentrum hinter Florian Wirtz. Bischof erzielte sogar den Führungstreffer des Spiels.
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Kimmichs Wunsch nach Teilnahme
Kimmich hatte nach den durchwachsenen Auftritten gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) unbedingt bleiben wollen. Er verfolgte das Spiel von der Tribüne und gratulierte den Mitspielern nach dem Schlusspfiff.
Klopp wies zudem darauf hin, dass Kimmich sechs von sieben Bayern‑Spielen dieser Saison in der Startelf stand. „Die Familie Kimmich hat jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch“, lachte er.
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