Klopp nominiert 44 Spieler – BVB-Star Beier bleibt außen vor
Jürgen Klopp hat für seine ersten Länderspiele als neuer Bundestrainer insgesamt vierundvierzig Spieler nominiert, darunter Überraschungen wie Bambasé Conte, Felix Keidel und Max Rosenfelder, während bekannte Namen wie Maximilian Beier vom BVB enttäuscht zurückblieben und hoffen nun auf eine zweite Chance.
Unerwartete Nominierungen
Unter den vierundvierzig Berufenen finden sich überraschende Namen wie Bambasé Conte, Felix Keidel und Max Rosenfelder, die bislang kaum im Fokus der Nationalmannschaft standen. Ihre Aufnahme signalisiert, dass Klopp bereit ist, neue Talente zu testen.
Bekannte Namen fehlen
Im gleichen Kader fehlen jedoch mehrere etablierte Spieler, darunter Deniz Undav, Jamie Leweling und Angelo Stiller. Besonders auffällig ist das Fehlen von Maximilian Beier, der als BVB-Star bislang regelmäßig für die Nationalelf spielte.
Niko Kovac, Trainer des BVB, kommentierte die Situation: „Maxi ist ein bisschen geknickt und enttäuscht.“ Der 24‑jährige Dortmunder war im Sommer noch Teil des WM‑Kaders, jetzt fehlt er komplett. Er betonte, dass Beier trotz der Nicht‑Nominierung weiterhin ein wichtiger Leistungsträger für den Klub sei.
Beier startete die Saison mit drei Vorlagen in sechs Pflichtspielen und zeigte sich vor allem auf der linken Flanke, spielte aber auch bereits als Zehner. Diese Vielseitigkeit gebe Kovac im Falle von Verletzungen eine zusätzliche Option.
Kempf will schnellen Aufruf von Jürgen Klopp trotz harter Konkurrenz
Klopp betonte, dass er ausschließlich nach aktueller Leistung nominiere und ausgeschlossene Spieler künftig wieder eine Chance erhalten könnten. Für Beier bedeutet das, noch härter zu arbeiten, um sich erneut in den Fokus zu drängen.
Seine erste Gelegenheit, sich vor dem Nationaltrainer zu präsentieren, kommt am Samstag im Duell gegen den VfB Stuttgart. Ein starkes Auftritt könnte die Tür zur DFB‑Mannschaft wieder öffnen.
Niko Kovac, der 54‑jährige Trainer von Borussia Dortmund, betonte, dass Beier bereits ein etablierter Leistungsträger sei und die fehlende DFB‑Einladung daran nichts ändere. Er vertraue darauf, dass Beier durch konsequentes Training wieder in die engere Auswahl komme.
Kovac hofft auf rasches Schlotterbeck‑Comeback vor Duell gegen Bremen
Klopp habe zudem verdeutlicht, dass Spieler, die derzeit nicht nominiert seien, künftig dennoch eine Rolle im Kader erhalten könnten, sofern sie ihre Leistung steigern. Damit bleibt die Konkurrenz um die Nationalmannschaftsplätze hoch und die Spieler müssen sich kontinuierlich beweisen.