Klopp lobt seine neue Mannschaft nach dem Start und dem 0:0 in Griechenland
Der Start von Jürgen Klopp als Bundestrainer hat sofort für Aufsehen gesorgt: In einem XXL‑Casting wurden 44 Spieler nominiert, doch nach nur einer Woche präsentierte er bereits ein klares seiner Mannschaft. "Ich bin sehr, sehr angetan von der Art und Weise, wie wir das gemacht haben", sagte er nach dem 0:0‑Unentschieden in Griechenland, das er am RTL‑Mikrofon feierte.
Ein riesiges Spieler‑Casting und die ersten Ergebnisse
Alexander Hassenstein/GettyImages dokumentierte das XXL‑Casting mit insgesamt 44 nominierten Spielern, verteilt auf zwei völlig unterschiedliche Kader. Dieses Experiment sollte zunächst Erkenntnisse sammeln, nicht sofort Ergebnisse liefern. Nach vier Nations‑League‑Spielen liegt die Bilanz bei einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage – ein durchwachsenes Ergebnis, das den 59‑jährigen Trainer jedoch nicht beirrt.
Klopp begeistert von der ersten Halbzeit gegen Griechenland
Besonders die erste Halbzeit gegen die defensiv starken Griechen beeindruckte Klopp tief. "Wenn man mir gesagt hätte, dass man nach einer Woche so eine erste Halbzeit spielen kann, hätte ich das nicht geglaubt, weil ich so was noch nie gesehen habe", schwärmte er. Für den neuen DFB‑Coach stand das Sammeln von Erkenntnissen im Vordergrund, nicht das reine Ergebnis.
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Zukunftspläne: ein schlanker Kader und offene Türen
Klopp kündigte an, dass das Experiment mit dem geteilten XXL‑Kader beendet sei. In den kommenden Wochen soll ein eingedampfter Kader für die Nations‑League‑Duelle gegen Serbien (13.11.) und die Niederlande (16.11.) bereitstehen. "Wir werden diese zwei Wochen in aller Ruhe analysieren und dann in fünf Wochen einen eingedampften Kader haben", erklärte er und betonte, dass künftig nicht mehr mit 44 Spielern trainiert werde.
Gleichzeitig sendete er eine motivierende Botschaft an alle, die im Oktober nicht nominiert wurden, sowie an die erfolgreiche deutsche U21‑Auswahl: "Die Tür ist für jeden offen. Sperrangelweit!" Er betonte, dass es allein darum gehe, die vorgegebene Art des Fußballs zu spielen, und dass jeder, der bereit sei, Hoffnungen auf das neue DFB‑Team haben könne.