Klopp lässt Liverpool‑Star Florian Wirtz gegen Holland außen vor
Florian Wirtz fehlt am Donnerstag, dem 24. September, im deutschen Kader, wenn das DFB‑Team gegen Holland antritt. Der 23‑jährige Liverpool‑Star ist weder verletzt noch gesperrt, doch neuer Bundestrainer Jürgen Klopp hat für die intensive Länderspielphase zwei getrennte Kader aufgestellt. Damit bleibt die Frage, warum der Spielmacher nicht im ersten Aufgebot steht.
Zwei Kader für den Länderspielblock
Bundestrainer Jürgen Klopp hat für die intensive Länderspielphase mit vier Partien innerhalb von zehn Tagen zwei separate Kader nominiert. Das erste Aufgebot ist für das Auswärtsspiel gegen Holland am heutigen Abend und das Heimspiel gegen Griechenland am Sonntag vorgesehen. Das zweite Kader soll die Duelle mit Serbien am 1. Oktober und das Rückspiel in Griechenland am 4. Oktober bestreiten.
Im ersten Aufgebot finden sich unter anderem Torhüter Marc‑Andre ter Stegen (Ajax Amsterdam) und Alexander Nübel (Besiktas). Die Namen im ersten Aufgebot umfassen zudem Hennes Behrens (FC Augsburg), Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand) und Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund). In der Mitte stehen Joshua Kimmich (FC Bayern) und Jamal Musiala (FC Bayern), während im Angriff Kai Havertz (FC Arsenal) und Karim Adeyemi (FC Barcelona) zum Einsatz kommen. Florian Wirtz fehlt in diesem Kader, obwohl er als hochbegabter Spielmacher gilt.
Wirtz im zweiten Aufgebot
Im zweiten Aufgebot, das für die Spiele gegen Serbien und das spätere Duell in Griechenland vorgesehen ist, steht Florian Wirtz (FC Liverpool) wieder im Mittelfeld. Zu den weiteren Mittelfeldakteuren gehören Aleksandar Pavlovic (FC Bayern) und Vitaly Janelt (FC Brentford). Auf der Angriffsseite finden sich Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) und Nick Woltemade (Juventus Turin). Damit wird Wirtz voraussichtlich am 1. Oktober sein 46. Länderspiel absolvieren.
Bisher hat Wirtz für die deutsche Nationalmannschaft elf Tore erzielt. In der gescheiterten WM‑2026 war er unter dem vorherigen Trainer Julian Nagelsmann ein Stammspieler. Die aktuelle Auswahl bedeutet nicht, dass er dauerhaft aus dem DFB‑Team ausgeschlossen ist, sondern lediglich, dass er für die ersten beiden Partien nicht nominiert wurde.
Klopp rechtfertigt die Auswahl
Klopp erklärte in der Pressekonferenz letzte Woche, dass die ersten Gespräche mit dem 23‑jährigen Mittelfeldzauberer „sehr angenehm“ gewesen seien. Er betonte, man müsse von der Erwartung wegkommen, dass Wirtz immer spektakuläre Szenen zeigen soll. „Man muss damit zufrieden sein, dass ein Flo Wirtz ein Spiel spielt, in dem er alles gibt, aber keine Torbeteiligung hat“, sagte Klopp. Aller Anfang war von hohen Erwartungen geprägt. Der Trainer verteidigte den Star entschieden gegen die Kritik aus der englischen Öffentlichkeit und betonte, dass er dem Jungen das Gefühl geben wolle, dass seine Leistung mehr als in Ordnung sei.